Mittwoch, 17. Mai 2006

Best of Stromberg - Staffel I

Best of Stromberg - die Zitatesammlung aus der ersten Staffel:

"Waas? Jetzt machen sie mal ´n Punkt, wenn ich alles lassen würde was ich nicht darf, dann hätte ich ja gar kein Sex."

"Als Chef ist Sensibilität sehr wichtig. Gerade mit andersgeschlechtlichen Mitarbeitern. Zum Beispiel Frauen."

"Als Chef musst du gegen Überraschungen imprägniert sein, denn der Teufel ist ein Eichhörnchen! Ne und und und und als Chef musst DU das Eichhörnchen sein, das immer noch ein Paar Nüsse extra versteckt hat, dass die anderen Eichhörnchen die nicht finden damit die Ei äh.. verstehen sie?"

"Als Chef musst du ein Quirl sein. Immer quirlen quirlen quirlen quirlen quirlen. Entweder Kuchen oder Scheiße. Ne und wenn du aufhörst, dann ist Feierabend. Rubbel die Katz und aus die Maus. Und dann bleibt der Kuchenteig an dir kleben oder die Scheiße."

"Führungsqualität heißt natürlich auch, sich mit schwierigen Mitarbeitern auseinandersetzen zu können, ne! Die Mitarbeiter fragen sich ja zurecht: Hat der Chef Eier in der Hose? Ne, hat er hat er `n Schwanz, ne oder nur ne weiche Nudel? Is doch so Tanja, ne?"

"Das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht bei ner Versicherung. Ich bin bestimmt toleranter, als die meisten hier in Führungspositionen. Aber auch mein Faß hat Grenzen. Ja, wenn's da stetig reintropft, dann is irgendwann der Boden raus, ist doch klar!"

"Ja wenn es schlecht läuft, dann hat der Bauer den Mist in der eigenen Hose!"

"Als Chef musst du wie ein Chamäleon, musst du eigentlich besser sein als ein Chamäleon. Ja nicht nur die Hautfarbe wechseln, sondern bei Bedarf in ein komplett neues Tier verwandeln. Chamäleon zack - Tiger zack - Dackel zack - ne"

"Ich bin für Behinderte. Hundert pro, das sind ja praktisch auch Menschen. Die ganzen Randgruppen, Behinderte, Schwule, Frauen bin ich dafür, solange das menschlich stimmt. Blind ist glaub ich am schlimmsten, dann lieber taub, oder ne Hand weg. Brust weg ist auch nicht schön, also bei Frauen jetzt. Rollstuhl find ich in etwa wie taub, nur dass man mehr mitkriegt."

"Chef sein heißt Wiesel sein! Ja! Diese Tiere. Ja die kleinen pelzigen, die immer so schi schi schi. Das einzigste was hier steht, ist das Wasser und zwar bis hier. Lirum Larum. Und immer dran denken, schi schi schi schi."

"Mit 28 waren viele Gute schon tot. Jesus, Picasso, Beethoven und wie sie alle heißen, der Ulf aber nicht. Allein dafür schon mal ein Applaus."

"Spitzname Teflon ... der nichts anbrennen lässt."

"Ich meine, sogar diesen Indios in den Fußgängerzonen mit ihren Panflöten, den hab ich schon Geld gegeben, trotz der Musik! Hier, die Postkarten von den, äh, die die die mit den Füßen malen.. hab ich gekauft .. manche hab ich sogar verschickt .. Aber ich mach da deswegen nicht so ein Theater drum."

"Kinder sind auch Menschen, praktisch - wenn auch kleine Menschen. Ja Gott, meinem Vater ist ja auch das ein oder andere mal die Hand ausgerutscht... Also ein falsches Wort, da tanzte der Pantoffel aber Tango auf dem Hintern!"

"Meine Strategie bei Kundengesprächen ist Humor und Psychologie. Ja... Du du du musst blitzschnell einschätzen, was ist der andere für einer? Ist das ein Mann, ne - is das ne Frau? Muß man mit Informationen kommen, oder mit was anderem? Das ist alles ein Bruchteil von Sekunden. Im Endeffekt ist allerdings nur wichtig, daß der andere das Gefühl hat: Donnerwetter, das ist aber mal einer, der Stromberg!"

"Ja, erst hat er rumgezickt wie der Papst im Puff, aber letztlich hat er doch noch zugesagt, das ist natürlich..."

"Mein Vorteil ist, dass meine Angestellten wissen, daß ich nicht so verkniffen bin wie ne Bügelfalte. Da seh ich auch meinen Vorteil gegenüber z.B. einer Frau Berkel. Die ist gelernte Erbsenzählerin. Und ich von meiner m m mentalen Haltung sach schon ma lieber: Scheiss auf die Erbsen. Nur weil sie 'nen Löffel stibitzt muss man ja nicht gleich..."

"Mit schlechten Nachrichten ist immer so ne Sache, nich. Ist wie Pflaster abreißen. Man weiß nie, ob langsam oder in einem Ruck. Ne ne ne ne ne. Ich bin kein Schönwetter-Chef. Grad wenn's knüppeldick vom Himmel regnet, musst du als Chef schon mal auf unpopulären Kurs, das ist extremst wichtig. Macht das Spass? Ne! Ist es notwendig? Absolut! So wie sich der Bär auch schon mal ne Tatze abbeißt, um sich aus ner Falle zu befreien."

Dienstag, 16. Mai 2006

Ein schwüler Tag

Als ich heute morgen von meinem Radiowecker geweckt wurde, fiel mir das Aufstehen schwer. Nicht nur, daß unsere Tochter - wie in der Nacht zuvor - schlecht geschlafen und uns daher ständig geweckt hatte, nein, ich war am Vorabend später als ursprünglich geplant schlafen gegangen und es war am Morgen bereits SCHWÜL im Zimmer. Ich beschloß spontan, den Wecker (bzw. Die Weckzeit) um eine Stunde nach hinten zu verschieben - und damit den Zeitpunkt meines Aufstehens. Und es war SCHWÜL.

Eine Stunde später, nach unruhigem Schlaf und dauerndem Auf-die-Uhr-Schauen, weil den inneren Verdacht habend, doch irgendwie zu verschlafen, raffte ich mich dann notgedrungen auf, in diesen SCHWÜLEN Tag.

Was mich in der SCHWÜLEN, stehenden Luft im Zug erwartete habe ich ja bereits im vorstehenden Posting ("Die morgendlichen Quasselstrippen...") beschrieben... ;-)

Im Büro war es - wie zu erwarten war - ebenfalls SCHWÜL. Wohlwissend, nach den Wetterbericht des (zweiten) Weckrufes am Morgen lauschend, beschloß ich, mutig und entscheidungsfroh gleichermassen, heute keine Krawatte anzuziehen. Eben weil es so SCHWÜL werden sollte.
Im SCHWÜLEN Büro angekommen, bereute ich diese, meine morgendliche Entscheidung nicht. Wie man so schön sagt: Im Gegenteil! (Wie war das noch mit der doppelten Verneinung?) ;-)

Den lieben langen Tag quälte ich mich, mit zunehmend größer werdenden Schweißflecken unter den Armen, durch die SCHWÜLE Atmosphäre des Bürolebens. Interessanterweise hält man ja, sobald man die schweißnassen Achseln bemerkt, die Arme eng am Körper, damit die Kollegen den Schweißausbruch nicht mitbekommen. Folge ist eine Steigerung des Schweißelns und damit verbunden die Ausbreitung der beiden Schweißflecken des Hemdes. In ganz schlimmen Fällen bilden sich gleichmässige dunkle, durchnässte Stellen an Brust und Rücken.
Ein peinlicher Todeskreislauf und der Anfang vom Ende jeglicher Contenance. Selbst das aus lauter Verzweiflung übergeworfene Jacket hilft da nicht wirklich weiter, den Sachverhalt zu vertuschen, befördert es doch zunehmend das Schwitzverhalten. Im schlimmsten Falle sieht man nach einiger Zeit die schweißnassen Achselflecken von außen und auch der Anzug kann gleich mit in die Reinigung!
Alles nur, weil es so SCHWÜL ist.

Meine Kollegin neben mir lächelt mir beschwingt-fröhlich zu. Hat sie etwas von meiner Not bemerkt? Lacht sie mich nun an oder aus? Jedenfalls hat sie gut lachen an diesem SCHWÜLEN Tag: Sie trägt ein leichtes Sommerkleidchen, welches locker-flockig im (nicht wirklich vorhandenen) Windchen weht.

Im nächsten Leben werde ich Frau, das steht für mich - zumindest in diesem Moment und was das angeht - fest!

Es grüßt Euch, Euer M@tze , dem ziemlich SCHWÜL ist... ;-)

Cartoon "Ratbert, der Berater"

Beim Aufräumen meiner Festplatte ist mir gerade ein Comic in die Hände gefallen, den ich ganz witzig finde und der meine Rolle im letzten Projekt (noch als externer Berater) ziemlich punktgenau skizziert:

Zum Vergrößern bitte draufklicken! / Please click to enlarge!

Die morgendlichen Quasselstrippen...

Kennt ihr das?
Morgens, in U-/S-Bahn oder Bus, wenn alle noch so sanft vor sich hin träumen, den letzten Tag und/oder die letzte Nacht Revue passieren lassend und den neuen Tag im Kopf sortierend und vorbereitend, die Zeitung lesend oder ein Buch - da gibt es Menschen, die sind bereits jetzt auf 500% Power gestellt. Wer mich kennt, weiss, daß ich selbst auch nicht gerade ein stilles Pflänzchen bin, aber es gibt da zwei Frauen, die ich jetzt speziell im Kopf habe, die steigen in den Zug ein und quatschen ganze 45 Minuten - bis der Zug am Zielbahnhof angekommen ist - ohne Luft zu holen. Gibt's denn sowas?
Im Tempo eines Maschinengewehres - und nicht minder laut - ständig nachladend, um auch um jeden Preis die geballte Informationsflut der letzten Nacht bzw. des letzten Tages in die verbleibenden 45 Minuten zu packen! Du liebe Güte, wie kann ein Mensch, ohne schwindelnd an Sauerstoffmangel zu leiden in solchem Tempo am frühen Morgen reden?
Das Problematische ist ja, daß in einem öffentlichen Verkehrsmittel (wie der Name schon sagt) private Dinge so ziemlich alles, aber nicht privat bleiben. Zwangsläufig hört der ganze Zug mit. Ich selbst versuche wenigstens die Lautstärke bei solchen Unterhaltungen so unter Kontrolle zu halten, daß nicht der ganze Zug weiß, wie ich geschlafen habe, was gerade meine Kinder so treiben und welche Meinung ich zu dem ein oder anderen Thema habe, welches gerade aktuell ist.
Apropos aktuell: Heute lese ich doch im Lokalteil der Tageszeitung über einen Prozess vor Gericht, in dem es um eine massive Auseinandersetzung zwischen zwei Türkenfamilien geht. Die Familien sind seit Jahren verfeindet und gingen nun aufeinander los. Dabei war der Vater der einen Familie der Eigentümer des Mietshauses, in dem die andere Familie jahrelang wohnte. Als der die Miete erhöhen wollte, kam es zum Eklat, weil die mietende Familie dies so nicht hinnehmen wollte. Lange Rede, kurzer Sinn - da steht doch, daß der 1971 nach Deutschland gekommene Mann im Laufe der Jahre ein Vermögen von über 2 Millionen Euro(nen) "erarbeitet" hat und sich davon diverse Immobilien kaufte. Ich frage mich, wie er das wohl gemacht hat! Ich hoffe mal, von seiner eigenen Hände ehrlicher Arbeit! Merkwürdig finde ich es schon, aber wenn's denn so ist: Respekt!

Also dann mal bis demnächst oder später oder wann auch immer mir wieder mal was "unter kommt"... ;-)

Liebe Grüße, M@tze

Glenn Medeiros

"Long and Lasting Love"
Krass, ist das schmalzig! Lang lang ist's her... ;-)

Montag, 15. Mai 2006

Herzlich Willkommen!

Also jetzt noch mal offiziell und in Farbe:
Ein herzliches Willkommen / Welcome auf meiner neuen Blog-Seite.

Heute war ein komischer Tag:
Es war heiss und schwül und vom vergangenen Wochenende war ich noch total geplättet. Ich war beim größten Amateur-Tanzturnier der Welt, bei "Hessen tanzt" in Frankfurt am Main als Wertungsrichter tätig. In diesem Jahr war ich "nur" samstags eingeteilt, sodass ich am Sonntag, am Muttertag, frei hatte und mich meiner Mutter widmen konnte. Da das Wochenende so anstrengend war, hing ich heute im Büro entsprechend in den Seilen. Das Wetter machte es mir zusätzlich schwer. Mein Chef war nicht da, sodass ich es "locker" angehen konnte. Aber die schwüle Luft und die Müdigkeit machten mir ganz schön zu schaffen.
Nach dem Feierabend, zu Hause angekommen, begutachtete ich die frisch gepflanzten Beete meiner Frau. Wir haben noch den Garten gewässert, zu Abend gegessen und die Kinder ins Bett gebracht.

Die Neugierde liess mich jedoch - trotz Müdigkeit - nicht ruhen. Ich wollte doch noch dieses neue Tool - den Blog - ausprobieren. Also schreibe ich nun diese Zeilen... ;-)

Jetzt aber ins Bett, denn ich möchte noch ein wenig von meiner Kult-Serie auf DVD schauen:
Stromberg.

Also dann bis bald auf dieser Seite - Gruss, Euer M@tze

Newbie startet sein Blogger-Leben

Hallo zusammen,

animiert durch eine Geschäftskollegin, habe ich heute mein Blogger-Leben begonnen.
Ob, wie, wie oft und mit welchem Inhalt wird sich bald herausstellen - jedenfalls ist der Anfang gemacht, der ja bekanntlich schwer ist ("Aller Anfang ist schwer") - oder so ähnlich... ;-)

Dann lasst Euch mal überraschen, ob und was sich in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren hier so tun wird.

Liebe Grüsse, M@tze