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Mittwoch, 7. April 2010

Ostern 2010

Ostern sind wir in diesem Jahr mit der ganzen Family nach Berlin gefahren.

Nach der Anreise am Karfreitag haben wir am Samstag bei einer ausführlichen Sightseeing die Stadt unsicher gemacht. Da außer mir niemand Berlin kannte, waren insbesondere die "Standards" gefragt. Inklusive einer Bootsfahrt, die den Kindern am meisten gefallen hat.

Am Ostersonntag war ich dann als Wertungsrichter beim "Blauen Band" tätig (immerhin dieses Mal mit den Klassen Sen. I B, Sen. I A sowie Sen. I S auch attraktive Startklassen).

Am Ostermontag ging es weiter nach Süden, um für zwei Tage noch im Tropical Islands zu verbringen. Ich kann es nur empfehlen - die Kinder hatten ihren Spaß und auch wir Erwachsene kamen nicht zu kurz. Eine sehr schön gemachte tropische Landschaft mit viel Vergnügungspotential.

Dienstags haben wir dann noch einen Abstecher über Dresden gemacht: Dresden anschauen, Sightseeing, Zwinger, Frauenkirche, Waldschlößchen etc.

Auf der Rückfahrt am Mittwoch haben wir noch einen Abstecher nach Mödlareuth gemacht. In der Zeit, als Deutschland geteilt war, ging die deutsch-deutsche Grenze quer durch dieses 50-Seelen-Dorf und teilte nicht nur die Dorfgemeinschaft, sondern auch die "DDR" von der BRD sowie Bayern vom heutigen Bundesland Thüringen.
Im dort noch zu besichtigenden ehemaligen Grenzstreifen mit Ausstellung kann auch heutzutage alles in erschreckender Realitätstreue besichtigt werden.

Euer M@tze

Samstag, 20. März 2010

St. Meinrad hat geklappt!

Nachdem unser Sohn Luca Anfang der Woche seinen Vorstellungstermin beim Direktor unseres Wunschgymnasiums erfolgreich hinter sich gebracht hatte, kam heute nun der erlösende Brief: Wir freuen uns, Ihren Sohn Luca auf unserem Gymnasium begrüßen zu dürfen!

Nicht nur Luca, auch seine Eltern waren erleichtert und wir freuten uns sehr!

Nun wird unser Sohn nun also auf das St. Meinrad-Gymnasium gehen!
Das St. Meinrad-Gymnasium ist eine Privatschule unter der Trägerschaft der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die zu den führenden der Katholischen Freien Schulen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gehört. Dort wird nach dem sogenannten Marchtaler Plan unterrichtet, dessen Ziele es sind, nicht nur Bildung und Wissen zu vermitteln, sondern auch eine ganzheitliche personale und soziale sowie sittlich-religiöse Erziehung zu gewährleisten.

Besonderheiten neben den "klassischen" Hauptfächern wie Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch:
Das pädagogische Konzept stellt den ganzheitlichen Unterricht in den Mittelpunkt der Lehre (vernetztes Lernen). Der Vernetzte Unterricht (VN) überschreitet die herkömmliche Gliederung der Stoffe nach Fächern und stellt eine ethische, soziale, und religiöse Verknüpfung der zu unterrichtenden Bereiche (je nach Schulform Religionslehre, Heimat- und Sachunterricht, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Erdkunde, Physik, Chemie und Biologie) dar. Die Inhalte des Faches Deutsch werden vom Lehrer grundsätzlich mit den Unterrichtseinheiten vernetzt.

Außerdem wird die (betreute) freie Stillarbeit angeboten, die vermittelt, wie man sich Themen selbst erarbeiten kann (Lerne zu lernen).

Nach dem Wochenende beginnt die Woche mit dem „Morgenkreis“, einer „Stilleübung“ mit dem Blick auf die Mitte und dem Abschied vom Gewesenen, und endet mit dem „Abschlußkreis“ am Ende der Woche.

(Die Inhalte wurden der Wikipedia-Darstellung über den Marchtaler Plan entnommen.)

Donnerstag, 4. März 2010

Grundschulempfehlung

Ein lang erwarteter und doch gefürchteter Tag: Die Grundschulempfehlung für unseren Luca.
Wir und vor allem er hat seit langem daraufhin gefiebert! Aber die Mühen haben sich gelohnt: 2,1 in Deutsch und 2,3 in Mathe! Das reicht um auf's Gymnasium gehen zu können.
Wobei der Klassenlehrer zu unserer Überraschung sagt, er habe seit der dritten Klasse daran nie Zweifel gehabt...
Respekt, Luca! ;-)

Nun gilt es, das Vorstellungsgespräch unseres Filius beim angestrebten Gymnasium vorzubereiten. Schnuppernachmittag ist für die Kinder-Bewerber schon mal diesen Freitag.

Das reale Leben hat die Kinder spätestens jetzt erreicht! ;-)

LG, M@tze


—Post von meinem iPhone 3G

Dienstag, 9. Februar 2010

Die Bandscheibe fällt vor.

Es war zu erwarten und jetzt war es soweit: Die Bandscheibe meiner Frau fiel vor. Ein Bandscheibenvorfall also. Vor anderthalb Jahren war es das erste Mal, jetzt nun wieder und diesmal mußte operiert werden.
Nach einer Odysee durch Kliniken und zu Ärzten, nach drei Wochen mit starken Schmerzmitteln und sich immer mehr verkürzenden Einnahmeintervallen, haben wir die Akutbehandlung nun durchgeboxt, nachdem ein Akutvorfall diagnostiziert wurde. Endlich! Ihr Wald-und-Wiesen-Kurpfuscher, der bei uns am Ort sein Unwesen treibt, hat sie lange genug hingehalten. Nun also Operationstermin und die notwendige Organisation zu Hause:

Ich war eine Woche unbezahlt von der Arbeit freigestellt und habe mich um Haushalt, Kinderbetreuung und Krankenbesuche gekümmert. Dabei hat mich der starre Zeitplan zu Hause ziemlich auf Trapp gehalten: Wann muß welches Kind aufstehen, wann muß welches Kind aus dem Haus zur Schule (vorher Vesper herrichten), wann kommt welches Kind von der Schule nach Hause (also bis wann muß das Mittagessen auf dem Tisch stehen), wann hat welches Kind Nachmittagsaktivitäten, welches Kind hat welche Hausaufgaben zu erledigen, wie organisiere ich dazwischen noch die Krankenbesuche in der Klinik, etc. pp. Irgendwie alles fremdbestimmt - und nicht so wirklich steuerbar, wie ich das vom Berufsleben her kenne.

Nicht zu vergessen dazwischen noch die geschäftlichen Telefonate und eMails, die es zu bearbeiten galt, obwohl ich doch offiziell unbezahlt von der Arbeit freigestellt war. Das dankt einem auch keiner - im Gegenteil, der Arbeitgeber hält sich sogar noch für höchstkulant mir gegenüber, wo er doch lediglich gesetzliche Regelungen einhält, was ich voraussetze!

Alles in allem eine stressige Woche also, aber immerhin läßt mich mein Tinnitus in Ruhe. Die Behandlung der Physiotherapeutin hat offenbar geholfen. Prompt als Ines aus dem Krankenhaus entlassen wird, kommt nochmal für zwei Tage mein Ohrgeräusch. Was hat das denn nun wieder zu bedeuten? *lach*

Seitdem meine Frau nun wieder zu Hause ist (und sich noch schonen muß), bin ich nun also wieder im Büro, wobei ich schwanke zwischen schlechtem Gewissen meiner Frau gegenüber und der eigenen beruflichen Pflichterfüllung.
Es wird noch Wochen und Monate dauern, bis alles wieder beim Alten ist. So "gut", wie das alte Jahr aufhört, geht es im neuen Jahr gerade weiter... ;-(

Euer M@tze.

Freitag, 1. Januar 2010

Das Jahr 2009...

...war ein sehr ereignisreiches und bewegtes. Der Rückblick hier im Blog (und im Kopf) hat mir dies deutlich vor Augen geführt. In den allermeisten Fällen gab es Positives zu erleben, aber auch Erinnerungen, dich nachdenklich und traurig machen, werden im Gedächtnis bleiben.

Das für mich erste Highlight des Jahres 2009 war sicherlich die neue Erfahrung des Fastens im Kloster St. Ottilien. Tolle neue Erfahrungen, die ich mit sehr netten Menschen dort teilen durfte. Vielleicht gibt es ja in 2010 eine Wiederholung?

Im April hatten wir ein großes Familienfest, nämlich die Heilige Erstkommunion unseres Sohnes Luca. Ich denke, es war für alle Beteiligten ein eindrucksvolles Erlebnis, auf das wir uns fast ein dreiviertel Jahr vorbereiteten.

Mitte des Jahres wechselten wir von Mercedes-Benz auf Volkswagen und legten uns mit dem Tiguan (liebevoll "Tiger" genannt) unseren ersten SUV mit Allrad-Antrieb zu. Damit verbunden waren in der Folge auch zwei Off-Road-Events (Sinsheim und Langenaltheim), die viel Spaß gemacht haben.

Ebenfalls im Mai stand die zweite große Feier des Jahres an: Mein 40er-Geburtstag! Ursprünglich als sehr großes Fest geplant, mußte aufgrund der kurzfristigen Nichtverfügbarkeit der geplanten Räumlichkeit umdisponiert werden. Es wurde eine eher kleine Feier, bei der jeder, der Lust hatte, gerne gesehen war. Eine Gartenparty bei perfektem Geburtstagswetter, die trotzdem sehr schön war!

Eine für mich sicherlich ähnlich einschneidende Begebenheit war mein aktiver Austritt aus der CDU. Mir ist der Schritt einerseits sehr schwer gefallen, bin ich doch in und mit dieser Partei groß geworden und zu einem politisch denkenden Menschen herangewachsen, andererseits jedoch auch mit einem quasi "befreienden" Effekt, denn ich wollte die politische Marschrichtung unter Angela Merkel nicht weiter mittragen.

Unser Tochter hat im Sommer einen neuen Lebensabschnitt begonnen: Louisa wurde eingeschult und damit hat die Kindergartenzeit endgültig ihr Ende gefunden und der sogenannte "Ernst des Lebens" begonnen.

Ich und wir als Familie haben zahlreiche Reisen unternommen: Paris, Hamburg, Passau, München und der große Familienurlaub in Norwegen auf unserer einsamen Hütte am Meer.

Nicht vergessen möchte ich meinen Umstieg auf Apple und damit Technologie-Updates auf 's iPhone sowie MacBook Pro, auf die ich beide sehr stolz bin, sowie die zahlreichen Konzerte, die ich größtenteils zusammen mit meiner Frau besucht habe: Lionel Richie Anfang des Jahres und dann ab November geballt Laith Al-Deen, Daimler Bigband mit Paul Kuhn sowie PUR. Alles (und jedes auf seine Art) sehr beeindruckende Konzerte.

Nicht zu vergessen aber auch die eher traurigen Ereignisse, die der Chronist hier zu dokumentieren hat: Die Krankheiten meiner Eltern und meiner Schwiegermutter. Auf diesem Wege an alle die besten Wünsche und gute dauerhafte Genesung. Wir sind in Gedanken und Gebeten bei Euch! Auf ein besseres Jahr 2010 für Euch (alle)!

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Weihnachten und der Jahreswechsel 2009/2010

Die Weihnachtstage und der Jahreswechsel 2009/2010 waren geprägt von einigen seelischen Belastungen, die die Tage sicherlich anders als die Jahre zuvor werden ließen. Meine Schwiemu ist schwer krank und bekommt seit einigen Wochen Chemotherapie, meine Eltern sind beide gesundheitlich angeschlagen und konnten heuer erstmalig nicht an Weihnachten zu uns kommen. Es sind schwierige Entscheidungen, die zu treffen sind. Die weihnachtlichen Rahmenbedingungen haben sich verändert und das, was man sich jahrelang hart erkämpft hat, wird erneut in Frage gestellt. Und doch will man der eigenen (kleinen) Familie und dem erweiterten Kreis der Verwandtschaft in irgendeiner Form gerecht werden. Aber ist man dann mit aktuellem Handeln auch gerecht? Ein schwieriger Spagat! Die Eltern und Schwiegereltern werden nicht jünger und man wird sich auch zukünftig mit solchen Themen zu beschäftigen haben... ;-(

Wir entschieden uns für die Variante: 24./Heilig Abend zu Viert alleine zu Hause, also in kleinem Kreise, am 25. oder 26. zur Schwiemu und vom 27. auf den 28. zu meinen Eltern.
Erstens sollte es anders kommen, zweitens als man denkt. Schwiemu war kurzfristig "anderweitig" mit ihrem Lebensgefährten verplant, zu meinen Eltern fuhren wir aus verschiedenen Gründen mit dem ICE und nicht mit dem Auto.

Am 25.12., also am ersten Weihnachtsfeiertag abends bekam ich einen massiven Tinnitus. Nicht nur der tiefe und sehr laute "Netzbrumm" war unerträglich, vor allem auch das sehr verstärkte Hören aller Geräusche um mich herum, brachte mein Hirn schier zum Zerbersten!
Dreimal in der HNO-Klinik gewesen und diverse Stunden dort verbracht. Toll über die Feiertage, zumal dort nur Notbetrieb mit einem Arzt aufrechterhalten wurde. In einem Fall mußte ich geschlagene vier Stunden dort ausharren.
Bereits beim ersten Besuch bekam ich für die kommenden fünf Tage Höchstdosierung Kortison verordnet, was mich über die Feiertage zusätzlich belastet hatte: Ich stand förmlich neben mir selbst und hatte so ziemlich alle Nebenwirkungen, die dieses Medikament im Beipackzettel aufführt: Extrem hoher Blutdruck, hoher Augeninnendruck, Kopfdruck, Gereiztheit, Herzrasen, Wasser in den Beinen... Na klasse! In der Folgetherapie bekam ich dann noch Magnesium-Tabletten, Blutverdünner und Sauerstoffanreicherung im Blut. Eine Systematik ist bis zum heutigen Tage nicht feststellbar, da ich mal den Ton und die Hörverstärkung habe, mal nicht, mal schwach ausgeprägt... Man wird abwarten müssen, wie sich das in den kommenden Wochen und Monaten weiter entwickelt. Ich bete sehr, daß sich das Problem nicht manifestiert!

Silvester wollten wir eigentlich zu Freunden nach Bayern fahren, was wir allerding aufgrund des massiven Wiederauftretens des Tinnitus am Silvestertag abgesagt haben.

Bis auf den Besuch bei meinen Eltern und der Schwiegermutter hatten wir eigentlich keine Programmpunkte, die stressig gewesen wären, trotzdem war es irgendwie unruhig und jedenfalls ganz anders als sonst.

Euer M@tze.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Dolce Gusto Circolo


Ines und ich haben uns ein Weihnachtsgeschenk gemacht, da wir uns ja sonst nichts schenken. Eine Nescafé Dolce Gusto Circolo von Krups haben wir uns zugelegt, die Latte Macchiato (und natürlich alle anderen Kaffee-Spezialitäten) vom Feinsten macht.



Samstag, 12. Dezember 2009

Münchner Christkindlmarkt 2009

Heute waren wir seit langer Zeit mal wieder in München. Es war relativ spontan (eine Woche zuvor) entschieden worden und seit dem freute ich mich wie ein Kind auf den Heiligen Abend. ;-)

Meine Lieblingsstadt schlechthin war durch einsetzende Schneefälle in leichtem Puderzucker-Look, was perfekt zum Ambiente eines Weihnachts... - äh - Christkindlmarktes (wie er in München heißt) paßte.

Zuvor hieß es jedoch noch zum Shoppen ins Timberland-Outlet-Store nach Grünwald/Baierbrunn. Dort mal "gschwindt" Stiefel, Schuhe und zwei Hosen für mich gekauft; und ein Schnäppchen gemacht! ;-) Insbesondere die Stiefel waren auch längst überfällig, da meine alten nach ca. zehn Jahren kaputt und der Winter eingesetzt hatte.

Guter Stimmung also danach auf den Münchner Christkindlmarkt und erstmal für's leibliche Wohl bei "Roter" und sonstiger Wurscht, Pommes sowie Glühwein mit Schuß und Kinderpunsch. Anschließend noch kurz zum Dallmayr und ins Kaufhaus.

Am frühen Abend dann mit den Auto kurz noch durch München (Stipvisite) und dann an den Ammersee und weiter bis nach Augsburg. Dort sind wir dann nochmals über den dortigen Weihnachtsmarkt und zum Abschluß dieses gelungenen Tages im Ratskeller nochmal eingekehrt und schön gutbürgerlich gespeist!

Auch bei der Rückreise fiel das zuvor angekündigte Schneechaos aus, was die Passage der A8 sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg deutlich erträglicher machte.

Sonntag, 29. November 2009

Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern

Heute Abend waren wir - nach einem Kurzbesuch bei Schwiemu - auf der Burg Hohenzollern, wo an diesem Wochenende festlicher Weihnachtsmarkt war.

Bereits Kilometer vor dem eigentlichen Parkplatz am Fuße der Burg wurden wir abgefangen und auf ein Feld zum Parken geleitet. Gut, daß wir ein Off-Road-Fahrzeug haben! ;-)

Dann ging's mit einem Bus zu besagtem Besucherparkplatz und von dort aus mit Kleinbussen direkt bis zur Burg hoch.



Oben angekommen herrschte ein Heidengedränge überall, war ja auch zu erwarten.
Der Weihnachtsmarkt ansich war nicht wirklich sehenswert: Die 16 EUR Eintritt haben sich nicht wirklich gelohnt. Kaum weihnachtsliche Atmosphäre, keine Weihnachtsmusik oder dergleichen, wenige Stände - und selbst die hatten nicht immer einen Bezug zu Weihnachten oder Advent. Ab meisten belagert waren wie immer die "Freßstände".

Samstag, 28. November 2009

PUR Tour 2009

Heute Abend waren wir auf dem PUR-Konzert in Stuttgart!
War echt geil! ;-)

Auf einer Mittelbühne haben sich die Jungs ziemlich verausgabt. Die neuen Lieder des neuen Albums "Wünsche" standen zwar im Mittelpunkt, jedoch wurden auch alte Lieder gespielt.
Bemerkenswert fand ich die Effekte rund um die Mittelbühne: Feuersäulen, Seifenblasen, Konfetti, Rauch und natürlich viele Lichteffekte und vier LED-Großbildschirme.

Sonntag, 22. November 2009

Daimler Bigband & Paul Kuhn

Heute war ein ganz besonderes Ereignis: Zwei Geburtstage - und einer davon war das 10-jährigen Jubiläum der Daimler Bigband und des Daimler Classic Jazz Orchestras. Anläßlich diesen Anlasses fand im Stuttgarter Theaterhaus eine Jazz-Matinèe statt.
Es war ein tolles Konzert, toller Big Band- und Swing-Sound.

Der Knaller war jedoch der Auftritt des Gaststars: Jazzlegende Paul Kuhn stand mit seinen über 80 Jahren auf der Bühne, swingte, sang und brillierte am Flügel. Es war eine große Veranstaltung mit dieser Musikerpersönlichkeit.

Freitag, 2. Oktober 2009

Zugbekanntschaften...

...macht man ja manchmal auch unfreiwillig.
Jedenfalls war es heute Morgen mal wieder so weit. Daß ich nach meiner Nachtaktion sowieso heute einen müden (=schlechten) Morgen hatte, brauche ich nicht zu erwähnen und es tut glaube ich auch nichts wirklich zur Sache.

Jedenfalls wunderte ich mich noch, daß es heute Morgen im Zug so leer, geräumig und ruhig war. Dieser positive Eindruck sollte sich blitzschnell ändern, als nämlich drei Haltestellen später eine hektische kleine Frau samt ihres (ebenso winzigen) Ehemannes und (...) Sohnes zusammen mit ihren jeweiligen Koffern in den Zug gestürzt kam.

Ich saß bis dato ganz friedlich, über Ohrhörer in meine Musik und in die aktuellen Nachrichten meines iPhones vertieft, und träumte schläfrig vor mich hin, als ich erstmal von links einen Koffer in die Seite gerammt bekam. Anschließend nahm die Frau beim Über-mich-drüber-Steigen noch meine Beine mit und setzte sich neben mich auf den (hinteren) Fensterplatz. Soweit so gut, ich war jetzt jedenfalls vollends wach!

Plötzlich packt sie ihre Zeitung aus und rempelt demonstrativ von rechts in Richtung meines rechten Armes, der sich am Körper angelegt in Normalhaltung befand. Ich saß auf meiner Seite und sie auf ihrer - dachte ich jedenfalls. Ob denn da für ihren Arm auch noch Platz sei, fragte sie mich. "Klar, jeder hat seinen eigenen Arm an seinem eigenen Körper", dachte ich.
Die Zeitung wurde dann im weiteren Verlauf demonstrativ in meine Richtung geschoben, begleitet von bösen Blicken von rechts. "Entschuldigung, ich sitze auch hier, mache mich nicht breit und will einfach nur meine Ruhe haben", dachte ich insgeheim und ärgerte mich zunehmend. Irgendwas lästerte sie mit ihrem Mann (vermeintlich) über mich. Am liebsten hätte ich sie gefragt, ob ich mich wegsetzen solle, damit Madame mehr Platz hat. Meine Reizschwelle wurde eher niedriger als höher, aber ich beruhigte mich selbst, ob dieses ungebührlichen Verhaltens ihrerseits.

Kurz vor der Ankunft sprang sie plötzlich wie von der Tarantel gestochen auf, rutschte mir wieder schier über die Knie, riß mir beim Verstauen Ihrer Zeitung fast die Brille von der Nase und verzog sich auf die Zugtoilette.
Halloooo?????

Als Familie Liliput am Bahnhof angekommen, auf dem Bahnsteig verschwunden war, entfuhr es einer Dame, die zuvor über den Gang saß und die Geschichte offensichtlich mitbekommen hatte: "Kleinwüchsige Menschen haben doch bekanntlich ein verstärktes Geltungsbedürfnis!". Sie grinste mitfühlend.
Menschen gibt's!

Logitech Harmony® One Advanced Universal Remote


Früher hielt ich sie für überflüssigen Schnickschnack, seit letzter Nacht hab ich verstanden, was mir bisher entgangen ist: Wir haben jetzt auch eine Universal-Fernbedienung zu Hause und ich bin hellauf begeistert!
Gestern kam nämlich meine "Logitech Harmony® One Advanced Universal Remote" zu Hause an, die ich günstig gebraucht ersteigern konnte. Und die letzte Nacht habe ich (selbstredend unverzüglich) bis 03:40 Uhr damit verbracht, sie einzurichten und zu konfigurieren.

Ein klasse Dingens!!!
Endlich sind die Zeiten vorbei, in denen man
- (in unserem Fall) circa vier Fernbedienungen auf dem Tisch liegen hatte
- die gerade benötigten Fernbedienungen suchen muß, weil sie
nicht am Platz sind
- für jede Fernbedienung eine eigene Bedienlogik und
Tastatur kapieren mußte
- die Gummitasten unserer Sat-Receiver-FB schier in
den Boden pressen mußte...
- (...und dadurch wunde Finger bekam)
- mehrere Geräte hintereinander manuell ein-/aus-/ und
umschalten mußte
- ... ;-)

Na, jedenfalls habe ich in der Nacht noch die Grundfunktionen programmieren können. Inklusiv meiner ganz persönlichen "Tagesschau-Emergency"-Taste, wenn's abends mal wieder zeitlich knapp ist. ;-)
Die weiteren Spitzfindigkeiten und mannigfaltigen Möglichkeiten werde ich sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen herausfinden.

Euer Medien-M@tze.

Donnerstag, 17. September 2009

Louisa's Einschulung

Heute hatte meine kleine Prinzessin ihren ersten Schultag. Die Zeit rennt, "gestern" hatte ich sie noch als Baby im Arm, heute wurde sie bereits eingeschult.

Sie hat sich so gefreut in den letzten Wochen - mal sehen, wie lange die Freude an der Schule anhalten wird... ;-)


Sonntag, 6. September 2009

Saarland

Am vergangenen Wochenende haben wir unseren lange geplanten und immer wieder verschobenen Saarland-Besuch durchgezogen.

Wir besuchten am Samstag Verwandtschaft in Neunkirchen, waren dort zum Mittagessen und Nachmittagskaffee eingeladen und gingen abends mit den Kindern - wie schon lange versprochen - ins Kino, in den Film "Ice Age 3".

Das besondere Highlight dieses Wochenendes war sicherlich der Besuch von K.(-A.)'s in Sarreguemines. M. ist eine liebe Kollegin von mir, die in unserem Kundenservice-Center in Saarbrücken arbeitet und die ich von einem Projekt kenne. Da seit einiger Zeit Nachwuchs da ist, wollten wir natürlich "Kind-Schauen". ;-)


Begrüßt wurden wir mit einem opulenten Brunch-Buffet.


Der Nachmittag war so unglaublich kurzweilig. Wir redeten und redeten und die Zeit verging wie im Fluge.
Später spielten wir zusammen an der Wii, was für viel Spaß und Gelächter sorgte.



Und ich möchte Euch eine Videoaufnahme meinerseits in Action an der Wii nicht vorenthalten, selbst wenn ich sie für eher peinlich halte. Aber da muß ich jetzt durch. ;-)

Euer M@tze.

Dienstag, 25. August 2009

Norwegen 2009


In diesem Jahr haben wir einen eher unkonventionellen "Sommer"-Urlaub gemacht, wir fuhren mit dem Auto nach Norwegen und haben dort für eine Woche ein einsames Ferienhaus gemietet; direkt am Meer und inklusive eines Motorbootes. Für die Kinder definitiv ein Abenteuer. Und für uns Erwachsene natürlich auch!

Die Zeit in Norwegen war einfach toll! Wir haben unser Haus mit eigenem "Privatfjord" sehr genossen. Trotzdem war die primitive Ausstattung gewöhnungsbedürftig: Kein warmes Wasser, nur Solarstrom (mit dem man 220 Volt-Geräte nicht betreiben konnte) und chemisches Plumpsklo. Aber die Einsamkeit, die einzigartige Natur und der tolle Panoramablick aus unserem "Wohnzimmer" haben uns mehr als entschädigt!!!
Nach ein paar Tagen hatten wir uns auch an unseren "Obermieter" (irgendein Tier auf unserem "Dachboden") gewöhnt, wenn auch nicht an die vielen Stechfliegen, die es ab dem vierten Tag auf unser Blut abgesehen hatten. Alleine während des Staudammbaus am nahegelegenen, eigenen Bach, zog ich mir satte 11 Schnakenstiche zu!

Mit einer Kinderangel ist es mir gelungen, nach 15 Minuten zwei Fische zu fangen, die dann weiter verarbeitet werden mußten (was ich meiner Frau gerne überließ!).
Unser Motorboot nutzten wir täglich zum Umherfahren oder auch zum Einkaufen-Fahren in den nächsten Ort (in der übernächsten Bucht) nach Korshamn.
Da es in der Hütte wie gesagt, keinen brauchbaren Strom gab, war ich "gezwungen" alle zwei Tage in den nächsten Ort, nach Lyngdal, zu fahren, um mein iPhone wieder aufzuladen. Schließlich wollte ich den Draht zur Außenwelt nicht verlieren. Das war besonders wichtig, da drei (Schwieger-)elternteile unabhängig voneinander in unterschiedlichen Krankenhäusern lagen.

Am dritten Tag unserer Woche nahmen wir von 21:30 h bis 01:00 h an einer Elchsafari teil - ein tolles Erlebnis. Das Wichtigste: Wir haben während der Tour mindestens 11 lebende Elche in freier Wildbahn sehen können (und einen ausgestopften während unserer Verpflegung in einem Tipi-Zelt).

Nach der Woche sind wir quer durch Südnorwegen, durch die Berge und entlang an zahllosen wundervollen Seen (und Besichtigung der berühmten Heddal-Kirche mit seiner einmaligen Holzbauweise) bis nach Oslo gefahren. Norwegen hat wirklich eine unvergleichliche Landschaft zu bieten. Unglaublich!

Hier seht ihr die Route unserer 3.630 Kilometer umfassenden Tour:

Norwegen, Sommer 2009 auf einer größeren Karte anzeigen

Am letzten Tag vor unserer Rückreise per Fähre (über Nacht in einer Kajüte) besichtigten wir noch Oslo. Auch sehr interessant, wenn auch für mich nicht ganz so beeindruckend wie Stockholm, das ich im Vorjahr mit meinem Vater besuchte.

Sicherlich zwei Highlight von Oslo ist das neue Opernhaus mit seiner modernen Architektur und Aker Brygge.
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Aber schaut selbst - eine Auswahl an Fotos findet Ihr HIER!
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Viel Spaß beim Fotos-Ansehen und beste Grüße, Euer M@tze

Sonntag, 9. August 2009

Bad Kissingen 2009

"Bad Kissingen" ist für Tanzsportfunktionäre des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) genauso ein Begriff wie für hochklassige Tänzer die Stadt Blackpool mit dem dortigen, jährlich stattfindenen Dancesportfestival, dem Mekka der Amateur- und Profitänzer.

Die Wertungsrichter-S- und Trainer-A-Lizenzen werden alljährlich mit entsprechenden Pflichtschulungen über zwei Tage erhalten bzw. verlängert. Die drei großen DTV-Veranstaltungen hierzu sind Bad Harzburg, Bad Kissingen und Enzklösterle.

Bisher habe ich meine Wertungsrichter (WR)-S-Lizenz immer in Enzklösterle bei uns im Schwarzwald erhalten, dies ging terminlich wegen Lucas Erstkommunion in diesem Jahr leider nicht. Insofern war ich gezwungen, dieses Jahr mal den etwas längeren Weg (und die Übernachtungskosten im Hotel "Frankenland"****) nach Bad Kissingen auf mich zu nehmen. Da Ines jedoch auch mitfuhr und die beiden Tage zu Erholung und Pflege nutzen konnte, genossen wir endlich mal wieder ein kinderloses Wochenende.
Es hat uns beiden sehr gut getan, trotzdem, daß ich fast die ganze Zeit auf Schulung war!

Am Samstag-Abend fand ein Ball mit einem Einladungsturnier der Hauptgruppe S-Standard statt. Dort maßen sich die besten Amateurpaare Deutschlands. Ebenso präsentierte der amtierende Deutsche Meister in den Lateinamerikanischen Tänzen eine atemberaubende Show.

Hervorzuheben sind die tollen Leistungen der Paare der deutschen Amateurspitze, hier vor allem die Deutschen Meister 2009 in der Hauptgruppe S-Latein, Timo Kulczak & Motshegetsi Mabuse sowie die amtierenden Deutschen Meister 2008 in der Hauptgruppe S-Standard, Benedetto Ferruggia & Claudia Köhler, die laut Bundestrainer Oliver Wessel-Therhorn die besten Chancen haben, Ende des Jahres Weltmeister zu werden.

Euer M@tze.

Sonntag, 26. Juli 2009

Passau

Vergangenes Wochenende habe ich einen alten Kumpel in Passau besucht. Er wurde dorthin vor kurzem zu einer Professur berufen und ich wollte natürlich seine neue Wohnung und die Umgebung begutachten. Außerdem habe ich Armin seit Jahren nicht mehr gesehen; so waren es also mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Ich habe "mein" Bayern wieder total genossen - sowohl Hin- als auch Rückfahrt bestanden zum Großteil aus Überlandfahrten durch die bayerische Provinz. Bei strahlendem Sonnenschein, bayerischer weiß-blauer Himmel selbstverständlich, war der Weg das Ziel und ich genoß bei guter Musik die Fahrten.

Abends besuchten wir noch (zwangsweise) eine Habilitationsfeier [=6-Gänge-Menü für Lau! ;-)] und anschließend (so ab 22 Uhr) ging's auf Altstadt-Tour. Da zeitgleich auch das sogenannte (Ilzer) Haferlfest stattfand, bekamen wir noch ein Feuerwerk frei Haus zu sehen.
Im Kowalski haben wir dann noch etliche Cocktails getrunken und haben uns dann wieder in Armins Designerwohnung zur Nachtruhe begeben.

Sonntags ging's dann nach dem Frühstück in Richtung Österreich, dort fuhren wir mit dem offenen BMW-Cabrio durch die herrliche Landschaft - wie in alten Zeiten bei guter Musik von Chicago und Toto. Mittagstisch dann im "Landgasthof Blaas" mit herrlichem Blick ins Tal auf Passau.

Danach hieß es wieder Abschied nehmen und für mich wieder in Richtung Heimat, überland nach München noch gschwindt beim Savoy vorbei und dann weiter in den Wahnsinn des Ferienverkehrs gestürzt bis nach Schwaben.

Euer M@tze.

Sonntag, 28. Juni 2009

Off-Road-Training

An diesem Wochenende war nun mein lang ersehntes Off-Road-Training in der Nähe von Sinsheim. Das erste Mal so "richtig" ins Gelände. Mit Theorie, Einweisung, Praxis-Fahren im Gelände mit Trainer und "unter seines gleichen", was das Off-Road-Virus angeht! ;-)

Um es auf den Punkt zu bringen: Mein Tiger blieg heile! Keine Blech- oder sonstigen Schäden. Allenfalls die Kupplung mußte wegen meiner Unzulänglichkeit etwas leiden und die Reifen, wenn die Räder mal versehentlich durchdrehten. Aber alles in allem ging alles gut!

Nach ein wenig Theorie ging's ins Gelände. Volker Müller, unser Trainer und Chef det janzen, hat uns mit viel Sachverstand und Besonnenheit ans Thema herangeführt.

Es hat wirklich viel Spaß gemacht!!! ;-)


Alle Fotos gibt's hier im Album:
Off-Road-Training


Viel Spaß beim Anschauen!
Euer M@tze.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ich war noch niemals in New York

—posted via my iPhone 3G

Meine "Oldies" - Dame und Herr mit Musical-Plakat im Hintergrund... Bitte recht freundlich! ;-)
Wir hatten zwei verhältnismässig entspannte Tage, was die Stimmung anging. Die Fahrten waren natürlich schon anstregend - 1.600 km in zwei Tagen runtergerissen!
Abends ins "Udo Jürgens"-Musical "Ich war noch niemals in New York" und auf die Reeperbahn ;-), am nächsten Tag noch ein wenig in die Stadt und Bekanntenbesuch gemacht und wieder Retour in die Heimat.

LG, M@tze.