Ein Freund von mir hat Nachwuchs bekommen (Herzliche Gratulation, mein lieber Spahn!) und einen tollen Spruch in der (elektronischen) Geburtsanzeige-Rundmail geschrieben, den ich gerne an dieser Stelle vorbringen möchte:
"Es ist eine große Verantwortung, sagt die Vorsicht.
Es ist eine enorme Belastung, sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir."
Und:
"Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel."
Es grüßt Euch an diesem wunderschön-sonnigen Herbsttag, Euer M@tze
Dienstag, 17. Oktober 2006
Freitag, 13. Oktober 2006
Zippert zappt: Mehdorns Mehrwert
Die Bahn erhöht die Preise. Zurecht
"Trotz harscher Kritik will Behnchaf Mohdern, Entschuldigung, Bahnchef Mehdorn die Bahnpreise seines Unternehmens erhöhen. Dafür würde ja auch einiges geboten. Zum Beispiel führen viele Bahnstrecken durch herrliche Landschaften. Fensterplätze mit besonders guter Aussicht müssten deshalb natürlich teurer sein. Extras wie Sitzplätze gegen die Fahrtrichtung oder Toilettenbenutzung sind dagegen kostenlos. Reisende können ab sofort ihre Fahrkarte zum Schaffner bringen oder sich vom Zugbegleiter am Platz kontrollieren lassen. Dafür wird jedes Mal ein Beitrag von 2 Euro fällig, der Kunde weiß dann aber, dass er immer noch im Besitz einer gültigen Fahrkarte ist, erklärte ein Sprecher der Bahn.
Neu ist auch die Personalwechselgebühr von fünf Euro. Es sei schließlich nicht selbstverständlich, dem Reisenden immer wieder frische Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Bei einem Halt auf freier Strecke werden Standgebühren fällig, kann ein ICE ausnahmsweise den Fahrplan nicht einhalten, erhebt die Bahn einen Verspätungszuschlag, denn der Reisende hat ja den Zug länger als vorgesehen nutzen dürfen."
Quelle: Die Welt vom 13.10.06, Kolumne "Zippert zappt"
Autor: Hans Zippert
"Trotz harscher Kritik will Behnchaf Mohdern, Entschuldigung, Bahnchef Mehdorn die Bahnpreise seines Unternehmens erhöhen. Dafür würde ja auch einiges geboten. Zum Beispiel führen viele Bahnstrecken durch herrliche Landschaften. Fensterplätze mit besonders guter Aussicht müssten deshalb natürlich teurer sein. Extras wie Sitzplätze gegen die Fahrtrichtung oder Toilettenbenutzung sind dagegen kostenlos. Reisende können ab sofort ihre Fahrkarte zum Schaffner bringen oder sich vom Zugbegleiter am Platz kontrollieren lassen. Dafür wird jedes Mal ein Beitrag von 2 Euro fällig, der Kunde weiß dann aber, dass er immer noch im Besitz einer gültigen Fahrkarte ist, erklärte ein Sprecher der Bahn.
Neu ist auch die Personalwechselgebühr von fünf Euro. Es sei schließlich nicht selbstverständlich, dem Reisenden immer wieder frische Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Bei einem Halt auf freier Strecke werden Standgebühren fällig, kann ein ICE ausnahmsweise den Fahrplan nicht einhalten, erhebt die Bahn einen Verspätungszuschlag, denn der Reisende hat ja den Zug länger als vorgesehen nutzen dürfen."
Quelle: Die Welt vom 13.10.06, Kolumne "Zippert zappt"
Autor: Hans Zippert
Freitag, 6. Oktober 2006
Das "Anti-Anti-Hakenkreuz"-Urteil
Ich lese doch heute in der Stuttgarter Zeitung einen Artikel in Sachen "Anti-Anti-Hakenkreuz"!
Ich stehe wohl nicht wirklich im Verdacht, Sympathisant der SPD oder der Grünen zu sein ;-),
aber in dieser Sache stimme ich ihnen uneingeschänkt zu:
Fakt ist, daß ein Händler, welcher durchgestrichene Hakenkreuze als Anti-Nazi-Demonstration gewerblich vertreibt, dieses nach dem Urteil des Stuttgarter Landgerichts nicht weiter tun darf, weil er "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet habe". Jetzt wird der Rechtsstreit wohl vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ausgetragen werden!
Fehlte noch, von gerichtswegen zu definieren, wie breit der durchstreichende Strich sein muß, der die Anti-Haltung dokumentiert: Nämlich mindestens einen Millimeter dicker als der durchgestrichene Text beziehungsweise das durchgestrichene und damit negierte Symbol! Dadurch würde klar zum Ausdruck gebracht werden, daß der Negation einen höheren Stellenwert zugemessen wird als dem durchgestrichenen Symbol und dessen Aussagegehalt.
Liebe deutsche Gerichtsbarkeit: Jetzt laßt doch bitte mal die Kirche im Dorf! Habt Ihr nichts besseres zu tun? Welche Intention hat denn wohl jemand, der ein solches Logo trägt bzw. diese T-Shirts vertreibt? Wohl bestimmt nicht die, daß damit der Nationalsozialismus verherrlicht, positiv dargestellt oder sonstwie propagiert wird, sondern doch wohl offensichtlich das Gegenteil. Schlußendlich kommt es doch auf die Botschaft an, die eine solche Darstellung mitteilen möchte.
Vielleicht solltet Ihr mal darüber nachdenken, ob es nicht eine rechtliche Möglichkeit gibt, das Wort "Hakenkreuz" zu verbieten - ähm, sorry, ich meine natürlich "<zensiert>".
Ich kann manchmal nur den Kopf schütteln!
Liebe Grüße, M@tze.
Montag, 18. September 2006
Freunde
"Es ist schön dich zu kennen,
mit dir zu reden
oder auch Musik zu hören.
Sogar Schweigen ist nie peinlich
zwischen uns, und das ist gut so.
Heucheln und lügen ist sinnlos,
weil wir uns gegenseitig
fast wie Glas durchschauen.
Wir machen uns lang schon
nichts mehr vor, und das ist gut so.
Du hast in meinem Arm geweint,
so manche Nacht mit mir durchträumt,
die letzten Zweifel ausgeräumt,
ich kenn dich, und du mich.
Du bist nicht hart im nehmen,
Du bist beruhigend weich,
Dich nicht zu mögen ist nicht leicht.
Du bist kein Einzelkämpfer,
Du bist so herrlich schwach.
Vertrau mir und benutz mich.
Wozu sind denn schließlich Freunde da?!
Ich les' in deinen Gesten und freu mich,
wenn ein echtes Lachen klingt.
Die Brücke zwischen uns
ist gnadenlos belastbar, und das ist gut so.
Wir kosten uns Nerven, tauschen Ideen
und manchmal auch das letzte Hemd,
philosophieren und saufen
und werden uns nie mehr fremd.
Und das ist gut so!
Wir haben uns versöhnt, verkracht
so manchen derben Witz belacht,
uns gegenseitig Mut gemacht,
ich brauch dich, und du mich.
Du bist nicht hart im nehmen,
Du bist beruhigend weich,
Dich nicht zu mögen ist nicht leicht.
Du bist kein Einzelkämpfer,
Du bist so herrlich schwach.
Vertrau mir und benutz mich.
Wozu sind denn schließlich Freunde da?!"
mit dir zu reden
oder auch Musik zu hören.
Sogar Schweigen ist nie peinlich
zwischen uns, und das ist gut so.
Heucheln und lügen ist sinnlos,
weil wir uns gegenseitig
fast wie Glas durchschauen.
Wir machen uns lang schon
nichts mehr vor, und das ist gut so.
Du hast in meinem Arm geweint,
so manche Nacht mit mir durchträumt,
die letzten Zweifel ausgeräumt,
ich kenn dich, und du mich.
Du bist nicht hart im nehmen,
Du bist beruhigend weich,
Dich nicht zu mögen ist nicht leicht.
Du bist kein Einzelkämpfer,
Du bist so herrlich schwach.
Vertrau mir und benutz mich.
Wozu sind denn schließlich Freunde da?!
Ich les' in deinen Gesten und freu mich,
wenn ein echtes Lachen klingt.
Die Brücke zwischen uns
ist gnadenlos belastbar, und das ist gut so.
Wir kosten uns Nerven, tauschen Ideen
und manchmal auch das letzte Hemd,
philosophieren und saufen
und werden uns nie mehr fremd.
Und das ist gut so!
Wir haben uns versöhnt, verkracht
so manchen derben Witz belacht,
uns gegenseitig Mut gemacht,
ich brauch dich, und du mich.
Du bist nicht hart im nehmen,
Du bist beruhigend weich,
Dich nicht zu mögen ist nicht leicht.
Du bist kein Einzelkämpfer,
Du bist so herrlich schwach.
Vertrau mir und benutz mich.
Wozu sind denn schließlich Freunde da?!"
Quelle: Liedtext "Freunde" von PUR.
Sonntag, 17. September 2006
Sonntag & Co.
Guten Morgen!
An diesem Wochenende sind wir mal wieder zu Hause. Wir sind ja bekanntlich oft am Wochenende unterwegs - das behauptet meine Frau jedenfalls. Nein, es stimmt schon, ich hab meist "Hummeln im Hintern". Heute ist Sonntag und wir sind alle supi entspannt - ist auch mal schön, ein bisschen rumzugammeln. Selbst die Kinder sind erträglich, jeder spielt friedlich vor sich hin - kein Streit untereinander, es ist kaum zu glauben.
Mal sehen, vielleicht wird dies ja ein durch und durch entspannter, friedlicher Familientag... ;-)
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag! LG, M@tze.
An diesem Wochenende sind wir mal wieder zu Hause. Wir sind ja bekanntlich oft am Wochenende unterwegs - das behauptet meine Frau jedenfalls. Nein, es stimmt schon, ich hab meist "Hummeln im Hintern". Heute ist Sonntag und wir sind alle supi entspannt - ist auch mal schön, ein bisschen rumzugammeln. Selbst die Kinder sind erträglich, jeder spielt friedlich vor sich hin - kein Streit untereinander, es ist kaum zu glauben.
Mal sehen, vielleicht wird dies ja ein durch und durch entspannter, friedlicher Familientag... ;-)
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag! LG, M@tze.
Dienstag, 12. September 2006
Mein Herr
"Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal
sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn.
"Herr, als ich anfing dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal
sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn.
"Herr, als ich anfing dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Sonntag, 10. September 2006
Papst in Deutschland
Anläßlich des Deutschland-Besuches unseres bayerischen Papstes Benedikt seine heutige Predigt im Rahmen des Gottesdienstes an der Neuen Messe München:
"Liebe Schwestern und Brüder!
Zunächst möchte ich Euch alle noch einmal ganz herzlich begrüßen: Ich freue mich - und durfte es schon sagen-, daß ich wieder einmal bei Euch sein darf, mit Euch Gottesdienst feiern darf; daß ich noch einmal die vertrauten Stätten besuchen kann, die mein Leben geprägt, mein Denken und Fühlen geformt haben; die Orte, an denen ich glauben und leben gelernt habe. Es ist eine Gelegenheit, all den vielen Lebenden und Verstorbenen zu danken, die mich geführt haben und die mich begleitet haben. Ich danke Gott für diese schöne Heimat und für die Menschen, die sie mir zur Heimat gemacht haben.
Wir haben eben die drei Lesungen gehört, die die Liturgie der Kirche für diesen Sonntag ausgewählt hat. Alle drei sind von einem doppelten Thema bestimmt, von dem sie je nachdem die eine oder andere Seite mehr betonen, das aber letztlich doch ein einziges Thema bleibt. Alle drei Lesungen sprechen von Gott als Zentrum der Wirklichkeit und als Zentrum unseres eigenen Lebens. "Seht, Gott ist da!" ruft der Prophet Jesaja uns in der ersten Lesung zu (35,4). Der Jakobus-Brief und das Evangelium sagen auf ihre Weise dasselbe. Sie wollen uns zu Gott hinführen und uns so auf den richtigen Weg des Lebens bringen. Mit dem Thema Gott ist aber das soziale Thema, unsere Verantwortung füreinander, für die Herrschaft von Gerechtigkeit und Liebe in der Welt verbunden. Dramatisch wird das in der Lesung zu Worte gebracht, in der Jakobus, ein naher Verwandter Jesu, zu uns spricht. Er redet zu einer Gemeinde, in der man anfängt, stolz zu sein, wenn es da auch reiche und vornehme Leute gibt, während die Sorge um das Recht für die Armen zu verkümmern droht. Jakobus läßt in seinen Worten das Bild Jesu durchscheinen, des Gottes, der Mensch wurde und obgleich davidischer, also königlicher Herkunft, ein Einfacher unter den Einfachen wurde, sich auf keinen Thron setzte, sondern am Ende in der letzten Armut des Kreuzes starb. Die Nächstenliebe, die zuallererst Sorge um die Gerechtigkeit ist, ist der Prüfstein des Glaubens und der Gottesliebe. Jakobus nennt sie das "königliche Gesetz". Er läßt darin das Lieblingswort Jesu durchblicken: das Königtum Gottes, die Herrschaft Gottes. Damit ist nicht irgendein Reich gemeint, das irgendwann einmal kommt, sondern damit ist gemeint, daß Gott jetzt bestimmend werden muß für unser Leben und Handeln. Darum bitten wir, wenn wir sagen: Dein Reich komme; wir beten nicht um irgend etwas Entferntes, das wir selber eigentlich gar nicht zu erleben wünschen. Wir beten vielmehr darum, daß jetzt Gottes Wille unseren Willen bestimme und so Gott in der Welt herrsche; also darum beten wir, daß Recht und Liebe entscheidend werden in der Ordnung der Welt. Eine solche Bitte richtet sich natürlich zuerst an Gott, aber sie rüttelt auch an unser eigenes Herz. Wollen wir das eigentlich? Leben wir in dieser Richtung? Jakobus nennt das "königliche Gesetz", das Gesetz von Gottes Königtum, zugleich Gesetz der Freiheit: Wenn alle von Gott her denken und leben, dann werden wir gleich, und dann werden wir frei, und dann entsteht die wahre Geschwisterlichkeit. Wenn Jesaja in der ersten Lesung von Gott spricht - "Gott ist da!" -,dann redet er zugleich vom Heil für die Leidenden, und wenn Jakobus von der sozialen Ordnung als dringlichem Ausdruck unseres Glaubens spricht, dann redet er ganz selbstverständlich von Gott, dessen Kinder wir sind.
Aber jetzt müssen wir uns dem Evangelium zuwenden, das von der Heilung eines Taubstummen durch Jesus spricht. Auch da sind wieder die beiden Seiten des einen Themas da. Jesus wendet sich den Leidenden zu, denen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind. Er heilt sie und führt sie so in die Möglichkeit des Mitlebens und des Mitentscheidens, in die Gleichheit und Brüderlichkeit ein. Das geht natürlich uns alle an: Jesus zeigt uns allen die Richtung unseres Tuns, die Richtung, wie wir handeln sollen. Der ganze Vorgang hat aber noch eine andere Dimension, auf die die Kirchenväter in ihren Auslegungen mit Nachdruck hingewiesen haben und die auch uns heute in hohem Maße angeht. Die Väter sprechen von den Menschen und zu den Menschen ihrer Zeit. Aber was sie sagen, geht auf neue Weise auch uns heute an. Es gibt nicht nur die physische Gehörlosigkeit, die den Menschen weitgehend vom sozialen Leben abschneidet. Es gibt eine Schwerhörigkeit Gott gegenüber, an der wir gerade in dieser Zeit leiden. Wir können ihn einfach nicht mehr hören- zu viele andere Frequenzen haben wir im Ohr. Was über ihn gesagt wird, erscheint vorwissenschaftlich, nicht mehr in unsere Zeit hereinpassend. Mit der Schwerhörigkeit oder gar Taubheit Gott gegenüber verliert sich natürlich auch unsere Fähigkeit, mit ihm und zu ihm zu sprechen. Auf diese Weise aber fehlt uns eine entscheidende Wahrnehmung. Unsere inneren Sinne drohen abzusterben. Mit diesem Verlust an Wahrnehmung wird der Radius unserer Beziehung zur Wirklichkeit überhaupt drastisch und gefährlich eingeschränkt. Der Raum unseres Lebens wird in bedrohlicher Weise reduziert.
Das Evangelium erzählt uns, daß Jesus seine Finger in die Ohren des Tauben legte, etwas von seinem Speichel auf seine Zunge gab und sagte: Ephata - tu dich auf. Der Evangelist hat uns das original aramäische Wort aufbewahrt, das Jesus gesprochen hat und führt uns so direkt in jenen Augenblick hinein. Was da erzählt wird, ist einmalig und gehört doch nicht einer fernen Vergangenheit an: Jesus tut dasselbe auf neue Weise auch heute und immer wieder. In unserer Taufe hat Jesus an uns diese Geste des Berührens vollzogen und gesagt: "Ephata - tu dich auf!", um uns hörfähig zu machen für Gott und so auch wieder das Sprechenkönnen zu Gott zu schenken. Aber dieser Vorgang, das Sakrament der Taufe, hat nichts Magisches an sich. Die Taufe eröffnet einen Weg. Sie führt uns ein in die Gemeinschaft der Hörenden und Redenden - in die Gemeinschaft mit Jesus selber, der als einziger Gott gesehen hat und deshalb von ihm erzählen konnte (vgl. Joh 1,18): Durch den Glauben will er uns an seinem Sehen Gottes, an seinem Hören und Reden mit dem Vater beteiligen. Der Weg des Getauftseins muß ein Prozeß des Wachstums werden, in dem wir in das Leben mit Gott hineinwachsen und so auch einen anderen Blick auf den Menschen und auf die Schöpfung gewinnen.
Das Evangelium lädt uns ein, wieder zu erkennen, daß es bei uns ein Defizit in unserer Wahrnehmungsfähigkeit gibt ? einen Mangel, den wir zunächst gar nicht als solchen spüren, weil ja alles andere sich durch seine Dringlichkeit und Einsichtigkeit empfiehlt; weil ja scheinbar alles normal weitergeht, auch wenn wir keine Ohren und Augen mehr für Gott haben und ohne ihn leben. Aber geht es wirklich einfach so weiter, wenn Gott in unserem Leben, in unserer Welt ausfällt? Bevor wir da weiterfragen, möchte ich ein wenig aus meinen Erfahrungen in der Begegnung mit den Bischöfen der Welt erzählen. Die katholische Kirche in Deutschland ist großartig durch ihre sozialen Aktivitäten, durch die Bereitschaft zu helfen, wo immer es not tut. Immer wieder erzählen mir die Bischöfe, zuletzt aus Afrika, bei ihren Ad-Limina-Besuchen dankbar von der Großherzigkeit der deutschen Katholiken und beauftragen mich, diesen Dank weiterzugeben, was ich hiermit einmal öffentlich tun möchte. Auch die Bischöfe aus den baltischen Ländern, die vor den Ferien da waren, haben mir berichtet, wie großartig ihnen deutsche Katholiken beim Wiederaufbau ihrer durch Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft schlimm zerstörten Kirchen halfen. Dann und wann aber sagt ein afrikanischer Bischof zu mir: "Wenn ich in Deutschland soziale Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme, stoße ich eher auf Zurückhaltung." Offenbar herrscht da bei manchen die Meinung, die sozialen Projekte müsse man mit höchster Dringlichkeit voranbringen; die Dinge mit Gott oder gar mit dem katholischen Glauben seien doch eher partikulär und nicht so vordringlich. Und doch ist es gerade die Erfahrung dieser Bischöfe, daß die Evangelisierung vorausgehen muß; daß der Gott Jesu Christi bekannt, geglaubt, geliebt werden, die Herzen umkehren muß, damit auch die sozialen Dinge vorangehen; damit Versöhnung werde; damit zum Beispiel Aids wirklich von den tiefen Ursachen her bekämpft und die Kranken mit der nötigen Zuwendung und Liebe gepflegt werden können. Das Soziale und das Evangelium sind einfach nicht zu trennen. Wo wir den Menschen nur Kenntnisse bringen, Fertigkeiten, technisches Können und Gerät, bringen wir zu wenig. Dann treten die Techniken der Gewalt ganz schnell in den Vordergrund und die Fähigkeit zum Zerstören, zum Töten wird zur obersten Fähigkeit, zur Fähigkeit, um Macht zu erlangen, die dann irgendwann einmal das Recht bringen soll und es doch nicht bringen kann: Man geht so nur immer weiter fort von der Versöhnung, vom gemeinsamen Einsatz für die Gerechtigkeit und die Liebe. Die Maßstäbe, nach denen Technik in den Dienst des Rechts und der Liebe tritt, gehen dann verloren, aber auf diese Maßstäbe kommt alles an: Maßstäbe, die nicht nur Theorien sind, sondern das Herz erleuchten und so den Verstand und das Tun auf den rechten Weg bringen.
Die Völker Afrikas und Asiens bewundern zwar die technischen Leistungen des Westens und unsere Wissenschaft, aber sie erschrecken vor einer Art von Vernünftigkeit, die Gott total aus dem Blickfeld des Menschen ausgrenzt und dies für die höchste Art von Vernunft ansieht, die man auch ihren Kulturen beibringen will. Nicht im christlichen Glauben sehen sie die eigentliche Bedrohung ihrer Identität, sondern in der Verachtung Gottes und in dem Zynismus, der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansieht und Nutzen für zukünftige Erfolge der Forschung zum letzten Maßstab erhebt. Liebe Freunde! Dieser Zynismus ist nicht die Art von Toleranz und von kultureller Offenheit, auf die die Völker warten und die wir alle wünschen. Die Toleranz, die wir dringend brauchen, schließt die Ehrfurcht vor Gott ein - die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist. Diese Ehrfurcht vor dem Heiligen der anderen setzt aber wiederum voraus, daß wir selbst die Ehrfurcht vor Gott wieder lernen. Diese Ehrfurcht kann in der westlichen Welt nur dann regeneriert werden, wenn der Glaube an Gott wieder wächst, wenn Gott für uns und in uns wieder gegenwärtig wird.
Wir drängen unseren Glauben niemandem auf: Diese Art von Proselytismus ist dem Christlichen zuwider. Der Glaube kann nur in Freiheit geschehen. Aber die Freiheit der Menschen, die rufen wir an, sich für Gott aufzutun; ihn zu suchen; ihm Gehör zu schenken. Wir, die wir hier sind, bitten den Herrn von ganzem Herzen, daß er wieder sein Ephata zu uns sagt; daß er unsere Schwerhörigkeit für Gott, für sein Wirken und sein Wort, heilt und uns sehend und hörend macht. Wir bitten ihn, daß er uns hilft, wieder das Wort des Gebetes zu finden, zu dem er uns in der Liturgie einlädt und dessen ABC er uns im Vaterunser gelehrt hat.
Die Welt braucht Gott. Wir brauchen Gott. Welchen Gott brauchen wir? In der ersten Lesung sagt der Prophet zu einem unterdrückten Volk: "Die Rache Gottes wird kommen" (vgl. 35,4). Wir können uns gut ausdenken, wie die Menschen sich das vorgestellt haben. Aber der Prophet selber sagt dann, worin diese Rache besteht, nämlich in der heilenden Güte Gottes. Und die endgültige Auslegung des Prophetenwortes finden wir in dem, der für uns am Kreuz gestorben ist ? in Jesus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, der uns hier so eindringlich anschaut. Seine "Rache" ist das Kreuz: das Nein zur Gewalt, die "Liebe bis zum Ende". Diesen Gott brauchen wir. Wir verletzen nicht den Respekt vor anderen Religionen und Kulturen, wir verletzen nicht die Ehrfurcht vor ihrem Glauben, wenn wir uns laut und eindeutig zu dem Gott bekennen, der der Gewalt sein Leiden entgegengestellt hat; der dem Bösen und seiner Macht gegenüber als Grenze und Überwindung sein Erbarmen aufrichtet. Ihn bitten wir, daß er unter uns sei und daß er uns helfe, ihm glaubwürdige Zeugen zu sein. Amen."
"Liebe Schwestern und Brüder!
Zunächst möchte ich Euch alle noch einmal ganz herzlich begrüßen: Ich freue mich - und durfte es schon sagen-, daß ich wieder einmal bei Euch sein darf, mit Euch Gottesdienst feiern darf; daß ich noch einmal die vertrauten Stätten besuchen kann, die mein Leben geprägt, mein Denken und Fühlen geformt haben; die Orte, an denen ich glauben und leben gelernt habe. Es ist eine Gelegenheit, all den vielen Lebenden und Verstorbenen zu danken, die mich geführt haben und die mich begleitet haben. Ich danke Gott für diese schöne Heimat und für die Menschen, die sie mir zur Heimat gemacht haben.
Wir haben eben die drei Lesungen gehört, die die Liturgie der Kirche für diesen Sonntag ausgewählt hat. Alle drei sind von einem doppelten Thema bestimmt, von dem sie je nachdem die eine oder andere Seite mehr betonen, das aber letztlich doch ein einziges Thema bleibt. Alle drei Lesungen sprechen von Gott als Zentrum der Wirklichkeit und als Zentrum unseres eigenen Lebens. "Seht, Gott ist da!" ruft der Prophet Jesaja uns in der ersten Lesung zu (35,4). Der Jakobus-Brief und das Evangelium sagen auf ihre Weise dasselbe. Sie wollen uns zu Gott hinführen und uns so auf den richtigen Weg des Lebens bringen. Mit dem Thema Gott ist aber das soziale Thema, unsere Verantwortung füreinander, für die Herrschaft von Gerechtigkeit und Liebe in der Welt verbunden. Dramatisch wird das in der Lesung zu Worte gebracht, in der Jakobus, ein naher Verwandter Jesu, zu uns spricht. Er redet zu einer Gemeinde, in der man anfängt, stolz zu sein, wenn es da auch reiche und vornehme Leute gibt, während die Sorge um das Recht für die Armen zu verkümmern droht. Jakobus läßt in seinen Worten das Bild Jesu durchscheinen, des Gottes, der Mensch wurde und obgleich davidischer, also königlicher Herkunft, ein Einfacher unter den Einfachen wurde, sich auf keinen Thron setzte, sondern am Ende in der letzten Armut des Kreuzes starb. Die Nächstenliebe, die zuallererst Sorge um die Gerechtigkeit ist, ist der Prüfstein des Glaubens und der Gottesliebe. Jakobus nennt sie das "königliche Gesetz". Er läßt darin das Lieblingswort Jesu durchblicken: das Königtum Gottes, die Herrschaft Gottes. Damit ist nicht irgendein Reich gemeint, das irgendwann einmal kommt, sondern damit ist gemeint, daß Gott jetzt bestimmend werden muß für unser Leben und Handeln. Darum bitten wir, wenn wir sagen: Dein Reich komme; wir beten nicht um irgend etwas Entferntes, das wir selber eigentlich gar nicht zu erleben wünschen. Wir beten vielmehr darum, daß jetzt Gottes Wille unseren Willen bestimme und so Gott in der Welt herrsche; also darum beten wir, daß Recht und Liebe entscheidend werden in der Ordnung der Welt. Eine solche Bitte richtet sich natürlich zuerst an Gott, aber sie rüttelt auch an unser eigenes Herz. Wollen wir das eigentlich? Leben wir in dieser Richtung? Jakobus nennt das "königliche Gesetz", das Gesetz von Gottes Königtum, zugleich Gesetz der Freiheit: Wenn alle von Gott her denken und leben, dann werden wir gleich, und dann werden wir frei, und dann entsteht die wahre Geschwisterlichkeit. Wenn Jesaja in der ersten Lesung von Gott spricht - "Gott ist da!" -,dann redet er zugleich vom Heil für die Leidenden, und wenn Jakobus von der sozialen Ordnung als dringlichem Ausdruck unseres Glaubens spricht, dann redet er ganz selbstverständlich von Gott, dessen Kinder wir sind.
Aber jetzt müssen wir uns dem Evangelium zuwenden, das von der Heilung eines Taubstummen durch Jesus spricht. Auch da sind wieder die beiden Seiten des einen Themas da. Jesus wendet sich den Leidenden zu, denen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind. Er heilt sie und führt sie so in die Möglichkeit des Mitlebens und des Mitentscheidens, in die Gleichheit und Brüderlichkeit ein. Das geht natürlich uns alle an: Jesus zeigt uns allen die Richtung unseres Tuns, die Richtung, wie wir handeln sollen. Der ganze Vorgang hat aber noch eine andere Dimension, auf die die Kirchenväter in ihren Auslegungen mit Nachdruck hingewiesen haben und die auch uns heute in hohem Maße angeht. Die Väter sprechen von den Menschen und zu den Menschen ihrer Zeit. Aber was sie sagen, geht auf neue Weise auch uns heute an. Es gibt nicht nur die physische Gehörlosigkeit, die den Menschen weitgehend vom sozialen Leben abschneidet. Es gibt eine Schwerhörigkeit Gott gegenüber, an der wir gerade in dieser Zeit leiden. Wir können ihn einfach nicht mehr hören- zu viele andere Frequenzen haben wir im Ohr. Was über ihn gesagt wird, erscheint vorwissenschaftlich, nicht mehr in unsere Zeit hereinpassend. Mit der Schwerhörigkeit oder gar Taubheit Gott gegenüber verliert sich natürlich auch unsere Fähigkeit, mit ihm und zu ihm zu sprechen. Auf diese Weise aber fehlt uns eine entscheidende Wahrnehmung. Unsere inneren Sinne drohen abzusterben. Mit diesem Verlust an Wahrnehmung wird der Radius unserer Beziehung zur Wirklichkeit überhaupt drastisch und gefährlich eingeschränkt. Der Raum unseres Lebens wird in bedrohlicher Weise reduziert.
Das Evangelium erzählt uns, daß Jesus seine Finger in die Ohren des Tauben legte, etwas von seinem Speichel auf seine Zunge gab und sagte: Ephata - tu dich auf. Der Evangelist hat uns das original aramäische Wort aufbewahrt, das Jesus gesprochen hat und führt uns so direkt in jenen Augenblick hinein. Was da erzählt wird, ist einmalig und gehört doch nicht einer fernen Vergangenheit an: Jesus tut dasselbe auf neue Weise auch heute und immer wieder. In unserer Taufe hat Jesus an uns diese Geste des Berührens vollzogen und gesagt: "Ephata - tu dich auf!", um uns hörfähig zu machen für Gott und so auch wieder das Sprechenkönnen zu Gott zu schenken. Aber dieser Vorgang, das Sakrament der Taufe, hat nichts Magisches an sich. Die Taufe eröffnet einen Weg. Sie führt uns ein in die Gemeinschaft der Hörenden und Redenden - in die Gemeinschaft mit Jesus selber, der als einziger Gott gesehen hat und deshalb von ihm erzählen konnte (vgl. Joh 1,18): Durch den Glauben will er uns an seinem Sehen Gottes, an seinem Hören und Reden mit dem Vater beteiligen. Der Weg des Getauftseins muß ein Prozeß des Wachstums werden, in dem wir in das Leben mit Gott hineinwachsen und so auch einen anderen Blick auf den Menschen und auf die Schöpfung gewinnen.
Das Evangelium lädt uns ein, wieder zu erkennen, daß es bei uns ein Defizit in unserer Wahrnehmungsfähigkeit gibt ? einen Mangel, den wir zunächst gar nicht als solchen spüren, weil ja alles andere sich durch seine Dringlichkeit und Einsichtigkeit empfiehlt; weil ja scheinbar alles normal weitergeht, auch wenn wir keine Ohren und Augen mehr für Gott haben und ohne ihn leben. Aber geht es wirklich einfach so weiter, wenn Gott in unserem Leben, in unserer Welt ausfällt? Bevor wir da weiterfragen, möchte ich ein wenig aus meinen Erfahrungen in der Begegnung mit den Bischöfen der Welt erzählen. Die katholische Kirche in Deutschland ist großartig durch ihre sozialen Aktivitäten, durch die Bereitschaft zu helfen, wo immer es not tut. Immer wieder erzählen mir die Bischöfe, zuletzt aus Afrika, bei ihren Ad-Limina-Besuchen dankbar von der Großherzigkeit der deutschen Katholiken und beauftragen mich, diesen Dank weiterzugeben, was ich hiermit einmal öffentlich tun möchte. Auch die Bischöfe aus den baltischen Ländern, die vor den Ferien da waren, haben mir berichtet, wie großartig ihnen deutsche Katholiken beim Wiederaufbau ihrer durch Jahrzehnte kommunistischer Herrschaft schlimm zerstörten Kirchen halfen. Dann und wann aber sagt ein afrikanischer Bischof zu mir: "Wenn ich in Deutschland soziale Projekte vorlege, finde ich sofort offene Türen. Aber wenn ich mit einem Evangelisierungsprojekt komme, stoße ich eher auf Zurückhaltung." Offenbar herrscht da bei manchen die Meinung, die sozialen Projekte müsse man mit höchster Dringlichkeit voranbringen; die Dinge mit Gott oder gar mit dem katholischen Glauben seien doch eher partikulär und nicht so vordringlich. Und doch ist es gerade die Erfahrung dieser Bischöfe, daß die Evangelisierung vorausgehen muß; daß der Gott Jesu Christi bekannt, geglaubt, geliebt werden, die Herzen umkehren muß, damit auch die sozialen Dinge vorangehen; damit Versöhnung werde; damit zum Beispiel Aids wirklich von den tiefen Ursachen her bekämpft und die Kranken mit der nötigen Zuwendung und Liebe gepflegt werden können. Das Soziale und das Evangelium sind einfach nicht zu trennen. Wo wir den Menschen nur Kenntnisse bringen, Fertigkeiten, technisches Können und Gerät, bringen wir zu wenig. Dann treten die Techniken der Gewalt ganz schnell in den Vordergrund und die Fähigkeit zum Zerstören, zum Töten wird zur obersten Fähigkeit, zur Fähigkeit, um Macht zu erlangen, die dann irgendwann einmal das Recht bringen soll und es doch nicht bringen kann: Man geht so nur immer weiter fort von der Versöhnung, vom gemeinsamen Einsatz für die Gerechtigkeit und die Liebe. Die Maßstäbe, nach denen Technik in den Dienst des Rechts und der Liebe tritt, gehen dann verloren, aber auf diese Maßstäbe kommt alles an: Maßstäbe, die nicht nur Theorien sind, sondern das Herz erleuchten und so den Verstand und das Tun auf den rechten Weg bringen.
Die Völker Afrikas und Asiens bewundern zwar die technischen Leistungen des Westens und unsere Wissenschaft, aber sie erschrecken vor einer Art von Vernünftigkeit, die Gott total aus dem Blickfeld des Menschen ausgrenzt und dies für die höchste Art von Vernunft ansieht, die man auch ihren Kulturen beibringen will. Nicht im christlichen Glauben sehen sie die eigentliche Bedrohung ihrer Identität, sondern in der Verachtung Gottes und in dem Zynismus, der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansieht und Nutzen für zukünftige Erfolge der Forschung zum letzten Maßstab erhebt. Liebe Freunde! Dieser Zynismus ist nicht die Art von Toleranz und von kultureller Offenheit, auf die die Völker warten und die wir alle wünschen. Die Toleranz, die wir dringend brauchen, schließt die Ehrfurcht vor Gott ein - die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist. Diese Ehrfurcht vor dem Heiligen der anderen setzt aber wiederum voraus, daß wir selbst die Ehrfurcht vor Gott wieder lernen. Diese Ehrfurcht kann in der westlichen Welt nur dann regeneriert werden, wenn der Glaube an Gott wieder wächst, wenn Gott für uns und in uns wieder gegenwärtig wird.
Wir drängen unseren Glauben niemandem auf: Diese Art von Proselytismus ist dem Christlichen zuwider. Der Glaube kann nur in Freiheit geschehen. Aber die Freiheit der Menschen, die rufen wir an, sich für Gott aufzutun; ihn zu suchen; ihm Gehör zu schenken. Wir, die wir hier sind, bitten den Herrn von ganzem Herzen, daß er wieder sein Ephata zu uns sagt; daß er unsere Schwerhörigkeit für Gott, für sein Wirken und sein Wort, heilt und uns sehend und hörend macht. Wir bitten ihn, daß er uns hilft, wieder das Wort des Gebetes zu finden, zu dem er uns in der Liturgie einlädt und dessen ABC er uns im Vaterunser gelehrt hat.
Die Welt braucht Gott. Wir brauchen Gott. Welchen Gott brauchen wir? In der ersten Lesung sagt der Prophet zu einem unterdrückten Volk: "Die Rache Gottes wird kommen" (vgl. 35,4). Wir können uns gut ausdenken, wie die Menschen sich das vorgestellt haben. Aber der Prophet selber sagt dann, worin diese Rache besteht, nämlich in der heilenden Güte Gottes. Und die endgültige Auslegung des Prophetenwortes finden wir in dem, der für uns am Kreuz gestorben ist ? in Jesus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, der uns hier so eindringlich anschaut. Seine "Rache" ist das Kreuz: das Nein zur Gewalt, die "Liebe bis zum Ende". Diesen Gott brauchen wir. Wir verletzen nicht den Respekt vor anderen Religionen und Kulturen, wir verletzen nicht die Ehrfurcht vor ihrem Glauben, wenn wir uns laut und eindeutig zu dem Gott bekennen, der der Gewalt sein Leiden entgegengestellt hat; der dem Bösen und seiner Macht gegenüber als Grenze und Überwindung sein Erbarmen aufrichtet. Ihn bitten wir, daß er unter uns sei und daß er uns helfe, ihm glaubwürdige Zeugen zu sein. Amen."
Freitag, 8. September 2006
Welttag der Alphabetisierung
Zum heutigen Welttag der Alphabetisierung und damit der Bekämpfung des Analphabetismus widme ich hiermit allen Betroffenen den folgenden Werbespot mit der Botschaft und Aufforderung, sich des Themas anzunehmen...
Donnerstag, 7. September 2006
Die Bahn: Verlasse Dich nicht auf sie, sonst bist Du verlassen!
Heute hab ich mich - mal wieder - über diese unsere Deutsche Bahn geärgert.
Mein 18 h-Zug fiel aus beziehungsweise hatte eine nicht näher zu beziffernde Verspätung. Immerhin - was ja schon mal ein Anfang ist - standen am Bahnsteig vier Serviceleute der Bahn und haben versucht, Auskunft zu geben. Warum mein Zug nicht planmäßig fuhr konnte ich nicht in Erfahrung bringen (also ob "Personenschaden" wie es bei einem Selbstmöder so schön heißt, oder ein Defekt am Triebwagen bzw. der Lok...)
Man könne als Alternative den Intercity auf dem Nachbargleis nehmen (sogar ohne IC-Zuschlag!), aber wo genau der hält geschweige denn wann er wo hält, konnten mir die Damen auch nicht so wirklich sicher sagen. Also zur Zugbegleiterin des Intercity gegangen: Die konnte mir immerhin sagen, wo der Zug hält - nämlich erst das nächste Mal etliche Stationen nach meinem Heimatbahnhof... Aber auch hier war das Wann nicht herauszufinden, da noch nicht klar war, mit wieviel Verspätung der ICE losfahren würde... ;-)
Also ich jedenfalls in den ICE rein auf den erstbesten Sitzplatz (in meinem Regionalzug ist immer ein Sitzplatz zu kriegen, da mußte ich Gott sei Dank noch nie stehen!). Erst dann stellte ich fest, daß ich versehentlich in einem 1. Klasse-Abteil gelandet war. Ich also wieder aufgestanden und in Richtung 2. Klasse gelaufen. Dort angekommen, stellte ich fest, daß der 2. Klasse-Bereich des Zuges komplett überfüllt war und man dort fast nicht mal durch kam. Ich also verärgert wieder zur Zugbegleiterin...
Die Zugbegleitung klärte mich erstmal auf, daß es sich hier nicht um einen Ersatzzug handele, sondern um einen Alternativzug. Entschuldigen Sie bitte Frau Oberlehrerin, daß ich Ihre Bahn-Fachterminologie nicht so auf der Pfanne habe! Mein Hinweis, daß ich als Kunde bei einem Ausfall eines Zuges ja wohl Anspruch auf eine Ersatz-, äh sorry Alternativbeförderung hätte, bejahte sie, deswegen "dürfte" ich ja bei ihr mitfahren. Auf meine Frage, ob ich mich denn aufgrund der allgemeinen Überfüllung ausnahmsweise auf einen Platz der 1. Klasse setzen dürfe, bedachte sie mit dem Hinweis, daß dies nur nach Zahlung des entsprechenden Zuschlages möglich sei. Um mich herum waren zahlreiche Damen und Herren der Rentnergeneration, die einen Sitzplatz sicherlich nötiger gehabt hätten als ich - aber auch dies war kein Argument für die Dame. Ich müsse ja schließlich dieses ach so kulante (sie meinte ohne den ICE-Aufschlag!) Angebot der Alternativbeförderung nicht annehmen! Mir schwoll mehr und mehr der Kamm!!!
Meine Bemerkung daraufhin war: "Wenn Sie ein normales Unternehmen draußen auf dem freien Markt wären und Sie würden einem Kunden sagen, er müsse ja schließlich nicht bei Ihnen einkaufen, dann möchte ich mal sehen, was dann los wäre! Sowas nenne ich wirklich Servicewüste Deutschland!" Sie grinste mich nur an und ging weg.
Das ist einfach wieder einmal typisch Bahn - die können nicht mal auf außergewöhnliche Situationen adäquat reagieren. Aber die insgesamt EUR 1.828,40, die ich pro Jahr (Stand 2006) IM VORAUS für die Beförderung mit diesem Unternehmen zahle, die stecken sie natürlich gerne ein.
Lieber Bahn-Mitarbeiter, wenn Du diesen Beitrag lesen solltest, bitte überdenkt doch mal Euer Serviceverhalten. Aber wie immer in solchen Fällen scheint sich auch diesmal nichts zu ändern. So ist das eben mit Monopolisten am Markt.
U.a. deshalb ist es so wichtig und richtig, daß der Börsengang der Bahn OHNE Schienennetz erfolgt und dieses im Eigentum des Bundes bleibt. Dann ist zumindest eine Grundlage für künftigen Wettbewerb geschaffen. Die Deutsche Post hat auch irgendwann angefangen umzudenken. Das wird die Bahn dann auch irgendwann müssen! Wenn bis dahin noch nicht alle Züge abgefahren sind...
Mein 18 h-Zug fiel aus beziehungsweise hatte eine nicht näher zu beziffernde Verspätung. Immerhin - was ja schon mal ein Anfang ist - standen am Bahnsteig vier Serviceleute der Bahn und haben versucht, Auskunft zu geben. Warum mein Zug nicht planmäßig fuhr konnte ich nicht in Erfahrung bringen (also ob "Personenschaden" wie es bei einem Selbstmöder so schön heißt, oder ein Defekt am Triebwagen bzw. der Lok...)
Man könne als Alternative den Intercity auf dem Nachbargleis nehmen (sogar ohne IC-Zuschlag!), aber wo genau der hält geschweige denn wann er wo hält, konnten mir die Damen auch nicht so wirklich sicher sagen. Also zur Zugbegleiterin des Intercity gegangen: Die konnte mir immerhin sagen, wo der Zug hält - nämlich erst das nächste Mal etliche Stationen nach meinem Heimatbahnhof... Aber auch hier war das Wann nicht herauszufinden, da noch nicht klar war, mit wieviel Verspätung der ICE losfahren würde... ;-)
Also ich jedenfalls in den ICE rein auf den erstbesten Sitzplatz (in meinem Regionalzug ist immer ein Sitzplatz zu kriegen, da mußte ich Gott sei Dank noch nie stehen!). Erst dann stellte ich fest, daß ich versehentlich in einem 1. Klasse-Abteil gelandet war. Ich also wieder aufgestanden und in Richtung 2. Klasse gelaufen. Dort angekommen, stellte ich fest, daß der 2. Klasse-Bereich des Zuges komplett überfüllt war und man dort fast nicht mal durch kam. Ich also verärgert wieder zur Zugbegleiterin...
Die Zugbegleitung klärte mich erstmal auf, daß es sich hier nicht um einen Ersatzzug handele, sondern um einen Alternativzug. Entschuldigen Sie bitte Frau Oberlehrerin, daß ich Ihre Bahn-Fachterminologie nicht so auf der Pfanne habe! Mein Hinweis, daß ich als Kunde bei einem Ausfall eines Zuges ja wohl Anspruch auf eine Ersatz-, äh sorry Alternativbeförderung hätte, bejahte sie, deswegen "dürfte" ich ja bei ihr mitfahren. Auf meine Frage, ob ich mich denn aufgrund der allgemeinen Überfüllung ausnahmsweise auf einen Platz der 1. Klasse setzen dürfe, bedachte sie mit dem Hinweis, daß dies nur nach Zahlung des entsprechenden Zuschlages möglich sei. Um mich herum waren zahlreiche Damen und Herren der Rentnergeneration, die einen Sitzplatz sicherlich nötiger gehabt hätten als ich - aber auch dies war kein Argument für die Dame. Ich müsse ja schließlich dieses ach so kulante (sie meinte ohne den ICE-Aufschlag!) Angebot der Alternativbeförderung nicht annehmen! Mir schwoll mehr und mehr der Kamm!!!
Meine Bemerkung daraufhin war: "Wenn Sie ein normales Unternehmen draußen auf dem freien Markt wären und Sie würden einem Kunden sagen, er müsse ja schließlich nicht bei Ihnen einkaufen, dann möchte ich mal sehen, was dann los wäre! Sowas nenne ich wirklich Servicewüste Deutschland!" Sie grinste mich nur an und ging weg.
Das ist einfach wieder einmal typisch Bahn - die können nicht mal auf außergewöhnliche Situationen adäquat reagieren. Aber die insgesamt EUR 1.828,40, die ich pro Jahr (Stand 2006) IM VORAUS für die Beförderung mit diesem Unternehmen zahle, die stecken sie natürlich gerne ein.
Lieber Bahn-Mitarbeiter, wenn Du diesen Beitrag lesen solltest, bitte überdenkt doch mal Euer Serviceverhalten. Aber wie immer in solchen Fällen scheint sich auch diesmal nichts zu ändern. So ist das eben mit Monopolisten am Markt.
U.a. deshalb ist es so wichtig und richtig, daß der Börsengang der Bahn OHNE Schienennetz erfolgt und dieses im Eigentum des Bundes bleibt. Dann ist zumindest eine Grundlage für künftigen Wettbewerb geschaffen. Die Deutsche Post hat auch irgendwann angefangen umzudenken. Das wird die Bahn dann auch irgendwann müssen! Wenn bis dahin noch nicht alle Züge abgefahren sind...
Sonntag, 27. August 2006
Donnerstag, 17. August 2006
Legoland-Besuch
Heute war es endlich soweit. Unser Sohn Luca fieberte nun schon seit Wochen auf diesen einen Tag hin. Der Tagesausflug ins Legoland Deutschland in Günzburg stand an. Seit mehreren Wochen geplant, weil wir durch den ehemaligen Werkstudenten in unserer Abteilung an rabattierte Eintrittskarten heran kamen. Anstatt des eigentlichen Eintrittspreises für unsere ganze Familie von EUR 112, hatten wir das große Glück, durch unser "Vitamin B" Freddy, lediglichEUR 40 insgesamt zahlen zu müssen. An dieser Stelle nochmals herzlichsten Dank an Freddy! ;-)
Wir hatten uns vorgenommen, ordentlich früh zu Hause in Richtung Günzburg loszufahren. Leider kamen wir dann in den obligatorischen Urlaubszeit-in-Richtung-München-Stau. Wir wollten eigentlich zur Parköffnung um kurz vor 10 Uhr dort sein, bis wir auf dem Parkplatz eintrafen, war es aber bereits 10.45 h - na ja, egal. Beim Aussteigen bemerkten wir, daß unsere "Lieblings"-Nachbarin aus unserem
150 km-entfernten Heimatort ebenfalls den Einfall hatte, mit ihren beiden Kindern ausgerechnet heute in das Legoland zu fahren. So klein kann die Welt sein.
Vor dem Park trafen wir uns dann mit Freddy, der uns neben den Eintrittskarten auch noch eine genaue Einführung in die Attraktionen des Parkes gab. Heute seien es wohl bisher um die 16.000 Besucher. Na dann mal rein ins Getümmel: Freddy zum Arbeiten (er ist in dieser Saison Teamleiter und betreut diverse Attraktionen) und wir zum Spaß haben!
Die Menschenmassen waren wirklich fast überwältigend, aber man kann sich auch darauf einstellen. Nachteil an einer solch hohen Besucherfrequentierung sind definitiv die langen Wartezeiten vor den Fahrgeschäften. Eine Stunde und länger in praller Sonne zu warten hat nicht nur die Geduld unserer Kinder geschafft, auch uns Erwachsenen wurde es manchmal zu viel. Die Krönung in einer solchen Situation in der Warteschlange ist, wenn einem dann der Sohn nach über einer halben Stunde warten eröffnet, daß er wohl doch hier nicht fahren will. Na ja, das kommt vor... ;-)Da viele Attraktionen für unsere 3-jährige Tochter Louisa aufgrund ihres geringen Alters noch nicht befahrbar waren, mußten Ines und ich uns teilweise trennen: Ein Elternteil mit Luca ins Fahrgeschäft, ein Elternteil mit Louisa die Zeit totschlagen. Und das eben bis zu einer Stunde. Meistens dauerte es aber "nur" so ca. 30-45 Minuten.
Insgesamt hatten wir einen tollen Tag. Die großen Bauwerke aus vielen tausend, kleinen Legosteinen waren schon sehr beeindruckend. Vor allem hat mir das Gesicht Albert Einstein's gefallen. Jedenfalls sind es tolle Kunstwerke. Auch die Miniaturwelt deutscher und internationaler Städte war interessant. Frankfurt am Main, meine Geburtsstadt, war natürlich wegen der bekannten Skyline auch dort dargestellt.Vor allem für die Kinder war es natürlich ein Riesenspektakel. Luca und Louisa waren sich jedenfalls gestern Abend einig: Im nächsten Jahr, müssen wir unbedingt wieder ins Legoland!
Liebe Grüße, Euer M@tze
Zippert zappt: Besser Kassenpatient
Nachdem ich seit einiger Zeit quasi Online-Stammleser seiner Kolumne bin ohne Abonnent der "Welt" zu sein, möchte ich hier Herrn Zippert an dieser Stelle mal einen Ehrenplatz einräumen.Seine fast tägliche Kolumne ist witzig und intelligent. Ich lese es gerne! Beiträge, die mir besonders gut gefallen, kommen in Gefahr, hier im Blog zitiert zu werden... ;-)
Heute aktuell und frisch aus der Zippert-Küche:
Besser Kassenpatient
Nach einer Umfrage sind Privatpatienten beim Arzt schneller dran als Kassenpatienten. Das muss kein Nachteil sein, denn je schneller man beim Arzt dran ist, umso schneller ist man auch krank.
"Wer drei Wochen auf seinen Termin warten muss, bleibt länger gesund, jedenfalls kennt er wenigstens nicht den Namen seiner Krankheit. Doch die Ungleichbehandlung empfinden viele als störend. Es gibt Kassenpatienten, die über 50 Jahre auf einen Termin warten mussten und schließlich starben, ohne zu wissen, woran. Ist der Ersatzkassenkranke endlich im Wartezimmer, muss er stehen, weil nur die Privatpatienten sitzen dürfen. Ein privater Armbruch wird mit Gips behandelt, während der Kassenpatient häufig mit einer Konstruktion aus Zollstock und Paketklebeband zufrieden sein muss. Hält aber auch. Der Zollstock muss nach dem Ende der Behandlung zurückgegeben werden. Privatpatienten werden vor einem Eingriff mit Champagner betäubt und erhalten hinterher das Video ihrer Operation als fertig geschnittenen Spielfilm. Kassenpatienten bekommen ein halbes Glas Doppelkorn und ein Stück Holz zum Draufbeißen. Anschließend fehlt meist irgendein Organ, das der Arzt als "Kaution" einbehalten hat."
Quelle: Die Welt vom 17.08.06, Kolumne "Zippert zappt"
Autor: Hans Zippert
Dienstag, 15. August 2006
iPod-ianer
+++ Ticker +++ Neueste Neuigkeiten +++
Seit einer Stunde bin ich stolzer Besitzer eines iPod nano!
Somit kann ich mein iPod shuffle an meine Frau vermachen... ;-)
Tolle Sache!
+++ Ticker +++ Neueste Neuigkeiten +++
Seit einer Stunde bin ich stolzer Besitzer eines iPod nano!Somit kann ich mein iPod shuffle an meine Frau vermachen... ;-)
Tolle Sache!
+++ Ticker +++ Neueste Neuigkeiten +++
Montag, 14. August 2006
Heim(at)urlaub
Jetzt ist es also soweit:
Heim(at)"urlaub" ist angesagt - Erholung von der Front, der Arbeitsfront im Büro...
Kaum ist der erste wirkliche, kostbare Urlaubstag angebrochen, macht mich meine Frau bereits mit den urlaublichen Verpflichtungen bekannt: Rasen mähen, Unkraut bekämpfen, Luca's Bett umbauen, Steuer machen, Büro aufräumen etc. etc.
Na klasse - kaum zu Hause, schon ist man(n) verplant.
Zur Rasen- und Gartenkur konnte ich mich noch nicht durchringen, aber jedenfalls wurde heute schon mal das Hochbett unseres Sohnes erhöht. Jetzt kann er mir also auf den Kopf spucken, wenn ich nicht so spure, wie er möchte... *lach*
Nein, das würde er natürlich nicht tun, so gut erzogen, wie er Gott sei Dank nun mal ist. Wenn Luca schon lesen könnte, wäre er sicherlich stolz über mein Lob. Na ich kritisiere und "erziehe" ihn ja auch oft genug.

Wenn es mal wieder an einem Tag etwas strenger zu ging, beschließt er kurzerhand, die Audienz am Abend zu streichen: Er eröffnet mir dann: "Papa, heute Abend darfst Du mich nicht ins Bett bringen!" - "Schade!" sage ich und bringe ihn dann doch abends in die Heia, denn bis dahin hat er seine Sanktion mir gegenüber sowieso schon wieder vergessen.
Heute Abend darf ich wohl, denn ich habe immerhin heute im Schweiße meines Angesichtes - zusammen mit meiner Frau Ines - das Bett umgebaut.
Soviel Gnade kann man wohl erwarten, was? ;-)
Liebe Grüße und einen schönen Abend, wünscht Euch Euer M@tze.
Heim(at)"urlaub" ist angesagt - Erholung von der Front, der Arbeitsfront im Büro...
Kaum ist der erste wirkliche, kostbare Urlaubstag angebrochen, macht mich meine Frau bereits mit den urlaublichen Verpflichtungen bekannt: Rasen mähen, Unkraut bekämpfen, Luca's Bett umbauen, Steuer machen, Büro aufräumen etc. etc.
Na klasse - kaum zu Hause, schon ist man(n) verplant.
Zur Rasen- und Gartenkur konnte ich mich noch nicht durchringen, aber jedenfalls wurde heute schon mal das Hochbett unseres Sohnes erhöht. Jetzt kann er mir also auf den Kopf spucken, wenn ich nicht so spure, wie er möchte... *lach*
Nein, das würde er natürlich nicht tun, so gut erzogen, wie er Gott sei Dank nun mal ist. Wenn Luca schon lesen könnte, wäre er sicherlich stolz über mein Lob. Na ich kritisiere und "erziehe" ihn ja auch oft genug.

Wenn es mal wieder an einem Tag etwas strenger zu ging, beschließt er kurzerhand, die Audienz am Abend zu streichen: Er eröffnet mir dann: "Papa, heute Abend darfst Du mich nicht ins Bett bringen!" - "Schade!" sage ich und bringe ihn dann doch abends in die Heia, denn bis dahin hat er seine Sanktion mir gegenüber sowieso schon wieder vergessen.
Heute Abend darf ich wohl, denn ich habe immerhin heute im Schweiße meines Angesichtes - zusammen mit meiner Frau Ines - das Bett umgebaut.
Soviel Gnade kann man wohl erwarten, was? ;-)
Liebe Grüße und einen schönen Abend, wünscht Euch Euer M@tze.
Dienstag, 1. August 2006
Montag, 24. Juli 2006
DTM auf dem Norisring, Nürnberg

Hi @ all,
ich weiß, ich weiß, ich hab schon lange hier nichts mehr geschrieben - entweder weil mein Leben so langweilig ist oder aber, was in diesem Falle zutrifft, weil ich wenig oder garkeine Zeit hatte, hier etwas zum Besten zu geben... ;-)
In meinem Leben tut sich grad einiges, aber das gehört größtenteils hier nicht her... ;-)
Am vergangenen Sonntag war ich mit meiner Familie beim Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM)-Rennen auf dem Norisring in Nürnberg. Ich hatte das Glück, an Freikarten heran zu kommen, sodaß ich den von meinem Arbeitgeber gesponsorte Fahrer live begleiten und unterstützen konnte.
Es war mein erstes Autorennen und es war sehr faszinierend und interessant. Die unglaubliche Hitze am Himmel ließ meine Kids schnell nervig werden, aber im Verhältnis zu der langen Zeit, die wir dort zubrachten, waren sie alles in allem doch sehr erträglich. Die Sonne brannte auf unsere Köpfe, die Ohren (vor allem der Kinder) geschützt durch "Mickey Mäuse", mit Sonnenschutzmittel und Sonnenbrillen bestückt und reichlich Getränken gehortet, saßen wir also auf unsererm DTM-Tribünen-Platz. Der Lärm der vorbeifahrenden Rennautos und der Geruch nach Benzin und verbranntem Gummi gehört einfach dazu. Besonders das Treiben im Fahrerlager und in der Boxengasse war interessant. Leider konnten keine ansprechenden dazu gehörigen Luder gesichtet werden. Schade! ;-)
Und das Schönste: "Unser" Fahrer Bruno Spengler hat in seinem "schnellsten Tresor der Welt" nach einem tollen Rennen sogar den Sieg einfahren können! Herzlichen Glückwunsch!Alles in allem (trotz einstündiger Wartezeit beim anschließenden Ausfahren aus dem Parkhaus) ein interessantes Erlebnis!
Es grüßt Euch, M@tze
Mittwoch, 12. Juli 2006
Donnerstag, 6. Juli 2006
Zitat Matthäuspassion
"Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann."
Mittwoch, 5. Juli 2006
Aus der Traum vom Weltmeister...
...und ich trage Trauer...

Nachtrag am 08.07.06: Na wenigstens sind wir 3. geworden - Gratulation!

Nachtrag am 08.07.06: Na wenigstens sind wir 3. geworden - Gratulation!
Montag, 3. Juli 2006
Fußball-Welt in Bewegung.
Das Fußball-Wochenende war turbulent:
England raus - Favourit Brasilien raus - und vor allem: Deutschland gewonnen!
Die letzte WM-Woche ist angebrochen - ich freue mich auf die verbleibenden vier Spiele und sage: Jungs, jetzt könnt' Ihr's packen! ;-)
Euer M@tze.
England raus - Favourit Brasilien raus - und vor allem: Deutschland gewonnen!
Die letzte WM-Woche ist angebrochen - ich freue mich auf die verbleibenden vier Spiele und sage: Jungs, jetzt könnt' Ihr's packen! ;-)
Euer M@tze.
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