Donnerstag, 17. August 2006

Legoland-Besuch

c: Legoland DeutschlandHeute war es endlich soweit. Unser Sohn Luca fieberte nun schon seit Wochen auf diesen einen Tag hin. Der Tagesausflug ins Legoland Deutschland in Günzburg stand an. Seit mehreren Wochen geplant, weil wir durch den ehemaligen Werkstudenten in unserer Abteilung an rabattierte Eintrittskarten heran kamen. Anstatt des eigentlichen Eintrittspreises für unsere ganze Familie von EUR 112, hatten wir das große Glück, durch unser "Vitamin B" Freddy, lediglich
EUR 40 insgesamt zahlen zu müssen. An dieser Stelle nochmals herzlichsten Dank an Freddy! ;-)

Wir hatten uns vorgenommen, ordentlich früh zu Hause in Richtung Günzburg loszufahren. Leider kamen wir dann in den obligatorischen Urlaubszeit-in-Richtung-München-Stau. Wir wollten eigentlich zur Parköffnung um kurz vor 10 Uhr dort sein, bis wir auf dem Parkplatz eintrafen, war es aber bereits 10.45 h - na ja, egal. Beim Aussteigen bemerkten wir, daß unsere "Lieblings"-Nachbarin aus unserem
150 km-entfernten Heimatort ebenfalls den Einfall hatte, mit ihren beiden Kindern ausgerechnet heute in das Legoland zu fahren. So klein kann die Welt sein.

Vor dem Park trafen wir uns dann mit Freddy, der uns neben den Eintrittskarten auch noch eine genaue Einführung in die Attraktionen des Parkes gab. Heute seien es wohl bisher um die 16.000 Besucher. Na dann mal rein ins Getümmel: Freddy zum Arbeiten (er ist in dieser Saison Teamleiter und betreut diverse Attraktionen) und wir zum Spaß haben!

Die Menschenmassen waren wirklich fast überwältigend, aber man kann sich auch darauf einstellen. Nachteil an einer solch hohen Besucherfrequentierung sind definitiv die langen Wartezeiten vor den Fahrgeschäften. Eine Stunde und länger in praller Sonne zu warten hat nicht nur die Geduld unserer Kinder geschafft, auch uns Erwachsenen wurde es manchmal zu viel. Die Krönung in einer solchen Situation in der Warteschlange ist, wenn einem dann der Sohn nach über einer halben Stunde warten eröffnet, daß er wohl doch hier nicht fahren will. Na ja, das kommt vor... ;-)

Da viele Attraktionen für unsere 3-jährige Tochter Louisa aufgrund ihres geringen Alters noch nicht befahrbar waren, mußten Ines und ich uns teilweise trennen: Ein Elternteil mit Luca ins Fahrgeschäft, ein Elternteil mit Louisa die Zeit totschlagen. Und das eben bis zu einer Stunde. Meistens dauerte es aber "nur" so ca. 30-45 Minuten.

c: Legoland DeutschlandInsgesamt hatten wir einen tollen Tag. Die großen Bauwerke aus vielen tausend, kleinen Legosteinen waren schon sehr beeindruckend. Vor allem hat mir das Gesicht Albert Einstein's gefallen. Jedenfalls sind es tolle Kunstwerke. Auch die Miniaturwelt deutscher und internationaler Städte war interessant. Frankfurt am Main, meine Geburtsstadt, war natürlich wegen der bekannten Skyline auch dort dargestellt.

Vor allem für die Kinder war es natürlich ein Riesenspektakel. Luca und Louisa waren sich jedenfalls gestern Abend einig: Im nächsten Jahr, müssen wir unbedingt wieder ins Legoland!

Liebe Grüße, Euer M@tze

Zippert zappt: Besser Kassenpatient

Nachdem ich seit einiger Zeit quasi Online-Stammleser seiner Kolumne bin ohne Abonnent der "Welt" zu sein, möchte ich hier Herrn Zippert an dieser Stelle mal einen Ehrenplatz einräumen.
Seine fast tägliche Kolumne ist witzig und intelligent. Ich lese es gerne! Beiträge, die mir besonders gut gefallen, kommen in Gefahr, hier im Blog zitiert zu werden... ;-)
Heute aktuell und frisch aus der Zippert-Küche:

Besser Kassenpatient
Nach einer Umfrage sind Privatpatienten beim Arzt schneller dran als Kassenpatienten. Das muss kein Nachteil sein, denn je schneller man beim Arzt dran ist, umso schneller ist man auch krank.
"Wer drei Wochen auf seinen Termin warten muss, bleibt länger gesund, jedenfalls kennt er wenigstens nicht den Namen seiner Krankheit. Doch die Ungleichbehandlung empfinden viele als störend. Es gibt Kassenpatienten, die über 50 Jahre auf einen Termin warten mussten und schließlich starben, ohne zu wissen, woran. Ist der Ersatzkassenkranke endlich im Wartezimmer, muss er stehen, weil nur die Privatpatienten sitzen dürfen. Ein privater Armbruch wird mit Gips behandelt, während der Kassenpatient häufig mit einer Konstruktion aus Zollstock und Paketklebeband zufrieden sein muss. Hält aber auch. Der Zollstock muss nach dem Ende der Behandlung zurückgegeben werden. Privatpatienten werden vor einem Eingriff mit Champagner betäubt und erhalten hinterher das Video ihrer Operation als fertig geschnittenen Spielfilm. Kassenpatienten bekommen ein halbes Glas Doppelkorn und ein Stück Holz zum Draufbeißen. Anschließend fehlt meist irgendein Organ, das der Arzt als "Kaution" einbehalten hat."

Quelle: Die Welt vom 17.08.06, Kolumne "Zippert zappt"
Autor: Hans Zippert

Dienstag, 15. August 2006

iPod-ianer

+++ Ticker +++ Neueste Neuigkeiten +++

Seit einer Stunde bin ich stolzer Besitzer eines iPod nano!
Somit kann ich mein iPod shuffle an meine Frau vermachen... ;-)

Tolle Sache!





+++ Ticker +++ Neueste Neuigkeiten +++

Montag, 14. August 2006

Heim(at)urlaub

Jetzt ist es also soweit:
Heim(at)"urlaub" ist angesagt - Erholung von der Front, der Arbeitsfront im Büro...
Kaum ist der erste wirkliche, kostbare Urlaubstag angebrochen, macht mich meine Frau bereits mit den urlaublichen Verpflichtungen bekannt: Rasen mähen, Unkraut bekämpfen, Luca's Bett umbauen, Steuer machen, Büro aufräumen etc. etc.
Na klasse - kaum zu Hause, schon ist man(n) verplant.

Zur Rasen- und Gartenkur konnte ich mich noch nicht durchringen, aber jedenfalls wurde heute schon mal das Hochbett unseres Sohnes erhöht. Jetzt kann er mir also auf den Kopf spucken, wenn ich nicht so spure, wie er möchte... *lach*
Nein, das würde er natürlich nicht tun, so gut erzogen, wie er Gott sei Dank nun mal ist. Wenn Luca schon lesen könnte, wäre er sicherlich stolz über mein Lob. Na ich kritisiere und "erziehe" ihn ja auch oft genug.

Wenn es mal wieder an einem Tag etwas strenger zu ging, beschließt er kurzerhand, die Audienz am Abend zu streichen: Er eröffnet mir dann: "Papa, heute Abend darfst Du mich nicht ins Bett bringen!" - "Schade!" sage ich und bringe ihn dann doch abends in die Heia, denn bis dahin hat er seine Sanktion mir gegenüber sowieso schon wieder vergessen.
Heute Abend darf ich wohl, denn ich habe immerhin heute im Schweiße meines Angesichtes - zusammen mit meiner Frau Ines - das Bett umgebaut.
Soviel Gnade kann man wohl erwarten, was? ;-)

Liebe Grüße und einen schönen Abend, wünscht Euch Euer M@tze.

Dienstag, 1. August 2006

Montag, 24. Juli 2006

DTM auf dem Norisring, Nürnberg


Hi @ all,
ich weiß, ich weiß, ich hab schon lange hier nichts mehr geschrieben - entweder weil mein Leben so langweilig ist oder aber, was in diesem Falle zutrifft, weil ich wenig oder garkeine Zeit hatte, hier etwas zum Besten zu geben... ;-)

In meinem Leben tut sich grad einiges, aber das gehört größtenteils hier nicht her... ;-)

Am vergangenen Sonntag war ich mit meiner Familie beim Deutsche Tourenwagen Meisterschaft (DTM)-Rennen auf dem Norisring in Nürnberg. Ich hatte das Glück, an Freikarten heran zu kommen, sodaß ich den von meinem Arbeitgeber gesponsorte Fahrer live begleiten und unterstützen konnte.

Es war mein erstes Autorennen und es war sehr faszinierend und interessant. Die unglaubliche Hitze am Himmel ließ meine Kids schnell nervig werden, aber im Verhältnis zu der langen Zeit, die wir dort zubrachten, waren sie alles in allem doch sehr erträglich. Die Sonne brannte auf unsere Köpfe, die Ohren (vor allem der Kinder) geschützt durch "Mickey Mäuse", mit Sonnenschutzmittel und Sonnenbrillen bestückt und reichlich Getränken gehortet, saßen wir also auf unsererm DTM-Tribünen-Platz. Der Lärm der vorbeifahrenden Rennautos und der Geruch nach Benzin und verbranntem Gummi gehört einfach dazu. Besonders das Treiben im Fahrerlager und in der Boxengasse war interessant. Leider konnten keine ansprechenden dazu gehörigen Luder gesichtet werden. Schade! ;-)

Und das Schönste: "Unser" Fahrer Bruno Spengler hat in seinem "schnellsten Tresor der Welt" nach einem tollen Rennen sogar den Sieg einfahren können! Herzlichen Glückwunsch!

Alles in allem (trotz einstündiger Wartezeit beim anschließenden Ausfahren aus dem Parkhaus) ein interessantes Erlebnis!

Es grüßt Euch, M@tze

Mittwoch, 12. Juli 2006

Ask Dr. Z.

Klick hier --> Ask Dr. Z.

Donnerstag, 6. Juli 2006

Zitat Matthäuspassion

"Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann."

Mittwoch, 5. Juli 2006

Aus der Traum vom Weltmeister...

...und ich trage Trauer...

Nachtrag am 08.07.06: Na wenigstens sind wir 3. geworden - Gratulation!

Montag, 3. Juli 2006

Fußball-Welt in Bewegung.

Das Fußball-Wochenende war turbulent:
England raus - Favourit Brasilien raus - und vor allem: Deutschland gewonnen!
Die letzte WM-Woche ist angebrochen - ich freue mich auf die verbleibenden vier Spiele und sage: Jungs, jetzt könnt' Ihr's packen! ;-)

Euer M@tze.

Donnerstag, 29. Juni 2006

Linksfahrer und andere Träumer

Seit nunmehr fast 20 Jahren habe ich meinen Führerschein. Im nächsten Jahr dürfte 20-jähriges Führerschein-Jubiläum sein. Die Fahrstunden sind schon lange her, damals lernte ich, wie man sich im Straßenverkehr im Allgemeinen und auf der Autobahn im Besonderen zu verhalten hat. Mag sein, daß die korrekten Verhaltensweisen und die Kenntnisse über bestehende Verkehrsregeln mit der Zeit verblassen; ich spreche bisher nur mit 19 Jahren Kfz-Führerscheinerfahrung.

Seit eben diesen nunmehr fast 20 Jahren ärgere ich mich über die träumenden Linksfahrer auf Autobahnen. Ich bin überzeugt davon, daß sich ein Großteil der Traffic-Jam-Thematik auf Autobahnen erledigt hätte, wenn alle Verkehrsteilnehmer vorschriftsmässig fahren würden.

Interessanterweise handelt es sich bei den berühmtberüchtigten Linksfahrern oftmals um Rentner und Frauen. Warum eigentlich? Geht den Alten unserer Gesellschaft und den Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts einfach das Gespür für Geschwindigkeiten ab? Wieso kommt es so oft vor, daß ein schneller fahrendes, auf der linken Fahrspur überholendes Fahrzeug von plötzlich und unvermittelt ausscherenden Langsamfahrzeugen ausgebremst wird? Und am Ende trifft dann auch noch dem Überholenden die Schuld, wenn sich unerfahrene Kfz-Führer zu Tode erschrecken, wenn sich "plötzlich" von hinten ein schnelleres Fahrzeug nähert. Wofür wurden eigentlich Rückspiegel erfunden? Nein, liebe Frauen der Schöpfung, nicht um die Unversehrtheit des Schminkkunstwerkes zu überprüfen und gegebenenfalls Korrekturen daran vorzunehmen; nein, der Rückspiegel ist dazu da, dort hinein zu schauen und den folgenden Verkehr zu beobachten. Wenn sich also von hinten ein schnelleres Auto nähert, bleiben wir also noch hinter dem Vordermann und starten unser Überholmanöver erst dann, wenn der schnelle Überholer vorbei ist. Die Einschätzung der Geschwindigkeit des herannahenden Fahrzeugs gelingt übrigens besser, wenn man nicht nur einmal kurz blitzlichtmässig in den Spiegel schaut, sondern einen Tick länger bzw. zweimal. Grundsätzlich sollte man also immer im Bilde sein, was hinter einem selbst eigentlich gerade so los ist.

Die gleiche Situation - da braucht es garkeine Rentner oder Frauen - erlebe ich regelmässig mit überholenden Lastkraftwagen. Selbst kaum in der Lage, mit dem Vordermann-LKW geschwindigkeitstechnisch mithalten zu können, werden oftmals Überholmanöver gestartet, die einen halbstündigen Stau des nachfolgenden PKW-Verkehrs zu Folge haben. Ich bin in diesem Zusammenhang für ein grundsätzliches Überholverbot für LKWs ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bei nur zweispurig pro Fahrtrichtung ausgebauten Autobahnen und Schnellstraßen! Selbst bei dreispuriger Verkehrsführung kann das Überholmanöver des LKWs problematisch sein, sollte der nicht unwahrscheinliche Fall eintreten, dann zu allem Übel auch noch ganz links einen weiter oben beschriebenen Links-Langsam-Fahrer zu haben, sodaß (bei 3 Fahrspuren) quasi alle drei Fahrspuren blockiert sind.

Interessanterweise ist selbst bei vielspurig (>2) ausgebauten Autobahnen regelmässig zu beobachten, daß Fahrzeuge die rechte und/oder die mittleren Fahrspuren garnicht benutzen. Ja Herrschaftsseiten - was meint Ihr denn, wofür diese Spuren existieren? Etwa zum Picknick machen? Hallooooo - bitte rüber fahren! Die Schneise durch die vorher unberührte Natur wurde ja schliesslich nicht zum Spaß so breit und geräumig geschlagen. Der Verkehrsfluß soll dadurch gewährleistet bleiben, die Automassen sollen fließen können - ganz ungehindert und problemlos. Und was macht Ihr Sünder? Den fließenden Verkehr blockieren!

Und was ist mit den durch Euch verursachten Mehrkosten für die geschädigten Ausgebremsten? Als da wären: Höherer Verschleiß an Bremsbelägen - höherer Benzinverbrauch durch die Notwendigkeit, erneut zu Beschleunigen - höherer Zeitaufwand, von A nach B zu kommen - und und und...
Alles direkt oder indirekt Verschwendung von natürlichen, teilweise begrenzten Ressourcen und damit eine Schädigung für unsere Volkswirtschaft und die Natur.
Aber das ist Euch Ignoranten natürlich egal - Ihr Träumerle!

Leider gibt es das Rechtsüberhol-Verbot auf unseren Autobahnen. Der Verstoß gegen das Rechtsfahr-Gebot wird selten oder garnicht von der Polizei geahndet. Dagegen Verstöße gegen das Rechtsüberhol-Verbot umso öfter.
Wenn ein ausgebremster Autofahrer rechts überholt handelt es sich doch lediglich um Notwehr. Kann es hingenommen werden, daß ein einzelner Träumer ganze Volkswirtschaften schädigt? Man sollte diese Rentner- oder Frauen-Träumer zum Schadenersatz verpflichten und damit zur Rechenschaft ziehen! Und das bitte nicht zu knapp!

So, das mußte jetzt mal raus - jetzt geht es mir um einiges besser! ;-)

Nach diesem nur ansatzweise ernst gemeinten Beitrag grüßt Euch Euer - jetzt - erleichterter M@tze.

Mittwoch, 28. Juni 2006

Zitat Matthias Claudius

"Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet."

Matthias Claudius (1740-1815), Deutscher Dichter

Quelle: Zitate.de.

Dienstag, 27. Juni 2006

Bruno der Bär ist tot!


"Bruno der Bär ist tot. Das wurde aber auch höchste Zeit, denn in Bärentotmacherkreisen war Deutschland schon unten durch. In Kanada hätte Bruno keine zwei Stunden überlebt, und in Rußland, wo die Menschen nach Feierabend auf Bärenabschießplätzen Entspannung suchen, wäre das Tier kaum zu Ruhm und Ansehen gekommen. Es ist aber noch aus anderen Gründen gut, daß er tot ist, denn der Bär war kurz davor, sich mit Schußwaffen auszurüsten und ein Blutbad unter der bayerischen Bevölkerung anzurichten. Das beweisen Rechnungen von Waffenhändlern, die bei dem Bären gefunden wurden. Außerdem entdeckte man einen Mitgliedsausweis der Linkspartei bei ihm sowie mehrere Taxiquittungen. Jetzt wird klar, warum er seinen Verfolgern so oft entwischen konnte und warum er überhaupt verfolgt wurde. DNA-Analysen sollen zeigen, ob es sich bei dem toten Tier wirklich um den gesuchten Bären oder doch um einen Spaziergänger mit starkem Bartwuchs handelt. Damit keine unschönen Gerüchte aufkommen, gab Kurt Beck vorsorglich eine Pressekonferenz, in der er erklärte, die angeblichen Einschußlöcher in seiner Hose seien von Motten verursacht. Ein Lebenszeichen von Fidel Castro liegt dagegen noch nicht vor.

Spezialisten untersuchen den Leichnam des ermordeten Braunbären Bruno. Im Vordergrund steht eine DNA-Analyse, mit deren Hilfe man feststellen will, ob das Tier vielleicht an irgendwelchen bislang ungeklärten Verbrechen beteiligt war. Ausschließen kann man zur Zeit, daß der Bär die tödlichen Schüsse auf John F. Kennedy abgegeben hat, und auch für den Tod von Lady Di scheint er nicht verantwortlich gewesen zu sein. Gerüchten zufolge hatte er aber eine Pilotenlizenz und plante möglicherweise, sich mit einem vollbesetzten Flugzeug ins Umweltministerium des Freistaates zu bohren. Der bayerische Fremdenverkehrsverband hat inzwischen Anzeige gegen die Mörder von Bruno erstattet. Den Braunbären umzunieten sei genauso ein Wahnsinn, als ob man Schloß Neuschwanstein in die Luft gesprengt hätte. Oberbayern wäre bis 2008 ausgebucht gewesen, jetzt würden die Übernachtungen storniert, vor allem die "Zimmer mit Bärblick" wolle keiner mehr haben. Vertreter der Kirche forderten, Bruno solle im Petersdom oder wenigstens in der Münchner Frauenkirche aufgebahrt werden, damit die Bevölkerung Abschied von ihm nehmen kann. Vorher will man aber noch klären, ob der Bär katholisch war."


Quelle: Die Welt vom 27. & 28.06.06, Autor: Hans Zippert.

Montag, 26. Juni 2006

WM-Fußballspiel England gegen Ecuador...

...und ich war dabei! ;-)

Ich hatte gestern die einmalige Chance, bei einem WM-Spiel live dabei zu sein. Ein Freund von mir konnte sein Ticket nicht wahrnehmen, sodaß ich es kurzfristig angeboten bekam.

Am Vorabend hatte ich dann den ganzen Bürokratismus und Formalismus durchzustehen, um das Ticket auf meine Person personalisiert zu bekommen. Also Ticket mit Vollmacht und Kopie des Personalausweises abgeholt, in das Ticketoffice am nächsten FIFA-Standort gefahren und auf den letzten Drücker, 15 Minuten vor Öffnungsschluß, noch umpersonalisieren lassen. Geklappt hat es dann schließlich doch noch; das Opfer war, daß ich das Spiel der Deutschen nicht im Fernsehen miterleben konnte, sondern auf die rein akustische Berichterstattung aus dem Radio angewiesen war. Die letzten 15 Minuten des Spiels konnte ich wenigstens noch live im FIFA-Ticketcenter per Fernsehübertragung sehen. Danach stürzte ich mich auf die Fan-Meile auf's große Fußballfest.

Gestern war ich also nun beim ersten Fußballspiel meines Lebens - und das auch noch bei der WM im eigenen Land! Ich war ob der kurzfristigen Möglichkeit ziemlich aufgeregt und freute mich riesig auf das Spiel England-Ecuador; immerhin ein Achtelfinal-Spiel, bei dem es um das Ausscheiden oder Weiterkommen des englischen Teams ging. Eigentlich wäre mir der Gewinn von Ecuador lieber gewesen, aber auch nur deshalb, weil ein potentiell künftiger Gegner unseres deutschen Teams ausgeschieden wäre. Ansonsten habe ich zu England mehr "emotionale Bindungen" als zu Ecuador.

Ich saß mit meiner VIP-Karte in der 13 Reihe des Gottlieb-Daimler-Stadions in Stuttgart und ließ mir notgedrungen die Sonne auf den Pelz scheinen. Ausgerechnet dort, wo die Sonne direkt hinknallte, war natürlich mein Platz! Meine Nachbarn und ich hatten in Sachen Hitze einiges zu ertragen, aber in freudiger Erwartung auf das Spiel hielten wir tapfer durch. Dadurch daß ich die Eintrittskarte so kurzfristig erhalten hatte, war ich nicht optimal ausgestattet; ein Cap gegen die stechende Sonne wäre ideal gewesen. Ich befürchtete schon einen Sonnenbrand und einen ebensolchen -stich. Gott sei Dank konnte ich mir vor dem Spiel noch einen FIFA-Becher mit Wasser organisieren, sodaß wenigstens ein Teil - ich vermute im Promillebereich - der durch Schwitzen verlorenen Flüssigkeit wieder oral zugeführt werden konnte. In diesem Zusammenhang verweise ich auf meine Situationsbeschreibung "Ein schwüler Tag", die allerdings nur einen Bruchteil meiner gestrigen Befindlichkeit beschreibt. ;-)

Obwohl nur als "WM 2006 in Deutschland-Fan" und nicht als Fußball-Fan ins Stadion gekommen, war ich sofort von der Atmosphäre dort begeistert. Ich hatte das Glück direkt am Fan-Block der Ecuadorianer zu sitzen, sodaß ich das südamerikanische Temperament live und unmittelbar mitbekam. Die wissen schon zu feiern und zu tanzen. Toll!
Spätestens als die Teams einliefen und die Nationalhymnen gespielt wurden, war ich mitgerissen vom Enthusiasmus dieser Fans. David Beckham konnte ich live verfolgen, den ich bisher nur aus den Celebrity-Zeitschriften meiner Frau kannte. Die Victoria habe ich leider erfolglos gesucht - bei so vielen tausend Zuschauern wird es dann unübersichtlich. Ich vermute, der Fernsehzuschauer bekam die Sicht auf Victoria Beckham frei Haus. Schade, das wäre mein persönliches Highlight gewesen... ;-)

Das Spiel selbst war aus meiner laienhaften Sicht eher unspektakulär. Da ich in meiner 13. Reihe ziemlich flach/tief saß, hätte ich den Spielverlauf mit Überblickssicht via TV-Übertragung sicherlich besser verfolgen können; ich mußte mich mit den Großbildschirmen im Stadion begnügen. Letztendlich war ich erleichtert, daß England dann mit hängen und würgen 1:0 gewonnen hat, denn es war sicherer für mich auf dem Nach-Hause-Weg.

Alles in allem ein einmaliges Erlebnis!

Liebe Grüße, Euer M@tze

Freitag, 23. Juni 2006

Zitat Ann Coulter

"Für Liberale sind 2.500 gefallene US-Soldaten im ganzen Irak-Krieg skrupellos, aber 1,3 Millionen abgetriebene Babys im Jahr ein Grund zum Feiern."

Ann Coulter

Quelle: Political Incorrect (PI).

Donnerstag, 22. Juni 2006

Die Amis sind raus...

...Glückwunsch an Ghana. Der Kontinent Afrika ist bei der Fußball-WM jetzt nur noch durch Ghana vertreten. Die erste Teilnahme Ghanas bescherte dem Team einen Matchgewinn gegen die USA und damit das Erreichen des Achtelfinales.
Die US-Amerikaner dürfen nun nach Hause fahren.
Ein Hoch auf Ghana!



Und wer nicht weiss, wo Ghana liegt...
...es liegt in Westafrika...



...westlich von Togo.

Mittwoch, 21. Juni 2006

Schwarz-Rot-Güldene Euphorie

Was ist bloß mit diesem, unserem Land passiert? Euphorie, Freudentaumel, Rausch... Da fallen sich sonst so nüchtern daher kommende Zeitgenossen um den Hals, vereinen sich mit dem Nebenmann oder der Nebenfrau zu einer nicht mehr enden wollenden Jubeleinheit. Ähnliche Szenen konnten wir im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung beobachten, damals gepaart mit der 1990er-WM. Die Nation im Hochgefühl.

Seit damals - immerhin ist es ja über 15 Jahre her - hat sich Deutschland verändert. Die von Helmut Kohl prophezeiten "blühenden Landschaften" blieben jedenfalls kurzfristig erstmal aus. Jahrzehnte der kommunistisch-sozialistischen Diktatur mit Planwirtschaft waren und sind erstmal vollends zu überwinden und zu verkraften - bis heute! Neue Strukturen und demokratische Instrumente und Mechanismen waren umzusetzen und zu etablieren. Auch heute noch und auf die kommenden Jahre hinaus wird Ostdeutschland am westdeutschen Tropf hängen. Die vom Alt- und Einheitskanzler verkündete Vision war als solche im ureigensten Wortsinne zu verstehen, ich denke so war sie auch gemeint. Noch lässt die Realität auf sich warten, aber langsam begrünt es sich schon. Wer in Ostdeutschland die Entwicklung der Städte und Infrastruktur gesehen hat, kann dies spüren. Die Wirtschaft muß aber auf eigene Beine kommen - dies ist die Voraussetzung. Denn schöne, moderne Innenstädte dienen sonst nur den dort noch Verbliebenen, nämlich Arbeitslosen und Alten. Die Humanwirtschaftskraft ist bereits jetzt schon in großen Teilen im Westen. Die Untersuchungen über Bevölkerungswanderung belegen dies in erschreckendem Maße. Trotzdem bin ich davon überzeugt, daß mittelfristig auch der Osten die Phase des ersten Graswachsens durchschritten haben wird und die kohlschen Blumen kommen werden.

Zugegebenermassen habe ich mich jetzt etwas thematisch verrannt. Was ich mit dem Exkurs sagen wollte, ist, daß die Menschen nach der Wiedervereinigungseuphorie in Ost und West inzwischen ernüchtert sind durch ständige Hiobsbotschaften in Sachen Finanzbelastung des Bürgers durch Steuererhöhungen, Kranken- und Sozialversicherungsabgaben und sonstigen, allgemein steigenden Kosten sowie, wen es selbst und unmittelbar betrifft, durch konkrete Arbeitslosigkeit. Das Tal der Tränen hat weit größere Ausmaße als vorher geahnt oder zumindest von der Politik offiziell benannt und eingeräumt.

Die Menschen sehnten sich nach Drogen, um diesem Realitätsleid zu entrinnen! Die Fußball-Weltmeisterschaft ist eine solche, deren Wirkung wie bei allen Drogen nach einiger Zeit wieder nachlassen und dann vollständig vorbei sein wird. Die momentan explosionsartige Entladung der innernationalen Spannungen ist deutlich wahrnehmbar. Gleichzeitig scheint eine Normalisierung der Identifikation der Bürger zur eigenen Nation und deren Symbolen vonstatten zu gehen. Was im Rahmen der Deutschen Wiedervereinigung allenfalls noch geduldet wurde, war kurz danach schon wieder verwerflich - zumindest war man unangenehm berührt, wenn Symbole unseres Staatswesens gezeigt oder gar die Nationalhymne gespielt und, noch "verdächtiger", sogar mitgesungen wurde. Ich jedenfalls freue mich über die Normalisierung der Identifikation der Deutschen mit ihrer Nation, wie sie bei unserern Nachbarn und sonst überall in der Welt ganz selbstverständlich ist.

Und ich freue mich darüber, daß es uns offenbar (zumindest bis jetzt) gelungen scheint, den WM-Slogan der Werbestrategen "Zu Gast bei Freunden" auch zu leben. Unsere Gäste sind in sehr großer Mehrzahl von der Offenheit, Freundlichkeit und Gastfreundschaft in unserem Land angetan. Dies trägt sicherlich zur Revision des eigenen Vorurteils über "den Deutschen" in der Welt bei.

Zum Schluß noch ein Wort über "unsere Jungs". Sie haben gestern ein klasse Spiel dargeboten! Selbst ich als Nicht-Fußballer bin begeistert und verfolge jedes unserer Spiele. Ich habe mich vom WM-Taumel ein bisschen anstecken lassen. Ja, ich bin stolz auf die bisherige Leistung unserer Nationalmannschaft. Wir sind jetzt im Achtelfinale - immerhin. Jetzt geht die wirkliche Fußball-WM los. Samstag gegen Schweden und dann gegen immer anspruchsvollere Gegner, die ja auch Freunde und Gäste in unserem Land sind. Auf unter dem Strich erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland! Und auf unsere Elf - Jungs, Ihr schafft das! ;-)

Es grüßt Euch Euer M@tze.

Dienstag, 20. Juni 2006

Stromberg-Trailer zur 1.& 2. Staffel

Vögeln...




Sex...




Penis...




Leute zusammen bringen...




Hitler...




Cameron Diaz...




BimBam...

Freitag, 9. Juni 2006

Die Fußball-WM ist eröffnet!

Ich wünsche unserer Elf im eigenen Land ein glückliches Füßchen und Fair Play.
Willkommen bei Freunden!
Deutschland wird Weltmeister! ;-)
So - und jetzt Eröffnungsspiel schauen!

Es grüßt Euch Euer M@tze